8 Jahre ‚Remote‘ - vom Alien zum New Worker
Remote zu arbeiten ist kein Zuckerschlecken. Im Büro zu arbeiten auch nicht. Ich finde die Diskussion „was ist besser“ total überflüssig. Schubladen sind fehl am Platz, haben nix mit #newwork zu tun
Remote zu arbeiten ist kein Zuckerschlecken. Im Büro zu arbeiten auch nicht. Ich finde die Diskussion „was ist besser“ total überflüssig. Schubladen sind fehl am Platz, haben nix mit #newwork zu tun und funktionieren vielleicht als Aufhänger auf #LinkedIn, aber nicht im nachhaltigen Arbeitsumfeld. Ich arbeite nahezu ausschließlich #Remote und das hat verschiedene Gründe. Wen sie interessieren: Kurz Bescheid geben, denn ich möchte keinen unnötigen 100sten Beitrag auf LinkedIn dazu erstellen, wenn’s keinen interessiert. ⚠️Was ich wichtig finde, sind Erfahrungen, die ich in 8 Jahren Remote persönlich gemacht habe. In verschiedenen Ländern:
- Deutschland
- Neuseeland
- Laos
- Portugal
- Großbritannien
- Thailand
- und lange Zeit auch aus Kambodscha Mit 27+ Jahren Besonders in meinen Zwanzigern war die größte Challenge, dass es keinen ‚Raum‘ zum Arbeiten gab, wenn ich unterwegs war. Zugleich kam es mir entgegen, dass ich gerne Menschen treffe, aber auch gerne alleine bin. Trotzdem war es oft eine Herausforderung meine Prioritäten richtig zu setzen. Sicher ist das auch nicht immer geglückt. Learning: Slow Travel rockt. Mit 30+ Jahren Wenn die 3 vorne steht bekommen viele das Bedürfnis nach mehr Sicherheit (ich hab normalerweise mehr Bock auf Freiheit als auf Sicherheit). Ich hab mir mehr Austausch, ein Team und eine Basis gewünscht. Ich wollte wachsen. Also hab ich angefangen angestellt remote zu arbeiten. Als ein passendes Unternehmen gefunden war, war es für mich wichtig neue Strukturen und Prozesse zu lernen. Ich wollte richtig gut sein und beweisen, dass ich auch remote im Unternehmen gute Leistung bringe und wichtiger Teil des Wachstums bin. Hab ich auch. Learning: Ehrgeiz hilft, menschliche Unternehmen auch. Mitte 30 Das einzig gute an Covid war, dass ich mich mit meiner remote Kultur nicht mehr wie ein Alien fühlte und keiner mehr fragte, wann ich denn endlich wieder „richtig arbeiten“ würde. Remote war vor Corona scheinbar kein echtes Arbeiten. Bis heute arbeite ich remote, verbringe gern und viel Zeit im Ausland. Aktuell sind wir in Thailand. Meine kleine Familie, meine 2 Laptops, mein Angestelltenverhältnis bei einem großartigen Arbeitgeber und meinen motivierten, nachhaltigen Kunden im Gepäck Wir haben ein Haus, reisen an Wochenenden, fokussieren uns. Auf unsere Familie, unsere Jobs und das Leben. Remote. Frei. Mit Commitments. Und mit großem Input, den wir täglich versuchen in die Welt zu geben.