placeless

Zwischen
den Welten.

Ich habe zehn Jahre lang über Orte geschrieben und irgendwann gemerkt, dass es nie um Orte ging.

Wir wechseln den ganzen Tag zwischen Welten. Zwischen der Rolle, in der man Entscheidungen trifft, und der, in der man abends den Tisch abräumt. Zwischen dem, was der Kopf längst akzeptiert hat, und dem, was der Körper davon hält. Zwischen dem Leben, das man sich ausgesucht hat, und dem, das trotzdem passiert.

Über die Welten wird viel geredet. Über das Dazwischen kaum. Dabei passiert dort das meiste.

Hier schreibe ich darüber. Unregelmäßig, ungeplant, in der Reihenfolge, in der es kommt. Kein Ratgeber, keine Methode, keine sieben Schritte. Ich weiß es selbst nicht besser, ich denke nur laut.

Nervensystem

Der Körper hält den Preis fest, den der Kopf längst akzeptiert hat. Man kann sich vornehmen, ruhig zu wirken, und der Körper macht trotzdem, was er will. Langsamer sprechen, tiefer atmen, Pausen setzen: alles hilfreich, alles Symptombehandlung. Was mich interessiert, ist der Zustand darunter und warum wir so tun, als gäbe es ihn nicht.

Texte zum Nervensystem →

Arbeit & Führung

Wertschätzende Arbeitswelt, ohne die Worthülsen. Ich baue hauptberuflich Organisationen, die unter Druck halten müssen, und sehe dabei ziemlich genau, wo sie es nicht tun. Meistens nicht an den großen Stellen. Sondern dort, wo jemand einen klaren Satz nicht sagt, weil er sich nach Härte anfühlt.

Texte zu Arbeit & Führung →

Ambition

High Performer sein und abends allein den Tisch abräumen. Über den ersten Teil wird gerne gesprochen, über den zweiten selten, und über die Rechnung, die beides zusammen aufmacht, fast nie.

Texte zu Ambition →


Die Seite gibt es seit 2015. Damals war sie ein Reiseblog, dann lag sie lange still. Was von damals übrig ist, steht imArchiv und bleibt dort stehen. Es erklärt ganz gut, wie ich hierher gekommen bin.

Wer dahinter steckt, steht hier. Was zuletzt geschrieben wurde, hier.

Der Brief

Es gibt keinen Rhythmus. Es gibt nur Momente, in denen ich es teilen möchte und gleichzeitig niemandem erzählen will. Dann bekommst du Post.

Du bekommst gleich eine Mail mit einem Link. Ungeklickt passiert nichts, so will es das Gesetz und — ehrlich gesagt — auch ich. Selbstbestimmung brauchen wir uns nicht zu verdienen.