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Was unterscheidet Reisende und Touris?

Der Trend geht immer mehr in die Richtung: Abheben vom Pauschalurlaub und vom Touristenprogramm. Es macht keinen Spaß die Wege entlangzulaufen, die schon Tausende anderer Touristen entlanggelaufen sind. Reisende möchten die Welt entdecken, neues Erkunden und eigene, persönliche und individuelle Erfahrungen machen. Nur dann ist eine Reise wirklich voller Abenteuer und unbezahlbar.

So beschäftigt sich auch die wundervolle Reiseliteratur immer mehr mit dem “anderen”, individuellen Reisen..zum Beispiel in dem Buch

Slow Travel- Die Kunst des Reisens.

Vielleicht inspiriert es Dich ja :-)

Auch mich hat es voll erwischt. Ich möchte auf meinen Reisen nicht nur in Hostels, Hotels oder auf Campingplätzen absteigen, sondern auch in das “echte Leben” eintauchen. Bei Einheimischen schlafen, auch Sofas schlafen, mit tollen Leute quatschen, Geschichten hören und Anekdoten lauschen. Keinen Stress haben um Zeitpläne und Programmpunkte einhalten zu müssen.

Ziel ist es, etwas zu erleben, das einmalig ist. Einzigartig und etwas von dem man lange zehren kann. Keiner möchte Geschichten vom Hotelpool, der Bar oder der internationalen Küche beim Frühstück erzählen- und hören will sie vermutlich auch niemand… aber wenn ich von einer jungen kubanischen Familie erzähle, wie sie ihren Alltag gestalten und wie ich versucht habe mich mit Händen und Füßen zu verständigen und gemeinsam mit Ihnen die tollsten und (aus meiner Sicht, als Reisender) ungewöhnlichsten Gerichte zu kochen, dann hören mir die Menschen gerne zu. Und ich erzähle es gerne, weil ich es schön finde, daran zurückzudenken.

Eine einzigartige Erinnerung für die Ewigkeit.

Ist es nicht das was eine Reise ausmacht?

Die Idee verfolgen, nicht dort zu Essen, wo die Speisekarte ins Englische übersetzt wurde, sondern dort, wo die Einheimischen essen. Vielleicht nicht zu wissen was auf dem Teller landet, aber vorher wissen, dass es gut sein muss. Denn welcher Einheimische geht schon dort essen, wenn er seine Gegend und seine “Top-Lokale” doch kennt. Auf den Bauch hören, sich auf neues einlassen. Das macht Dich zum Reisenden und unterscheidet Dich von einem Touri. Watschel nicht die eingetretenen Pfade nach, finde deinen eigenen Weg und gehe auch ruhig mal ein Stück neben dem Weg. Die Erfahrungen werden deine Belohnung sein. Sei ein Stück mutig. Bist du schon mutig? Was denkst Du darüber? Immer raus damit! :-)

Der Trend gibt mir Recht:

Alle wollen Reisen, keiner möchte typischer Touri sein. ;-)

Das Herz geht auf, der Horizont erweitert sich und man wächst an seinen Reisen. Diese bildliche Vorstellung ist wundervoll und ein Grund mehr, auf Reisen zu gehen.

Be placeless ♥

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