Generation Weltenbummler- Die Gesellschaft geht vor die Hunde

Generation Weltenbummler

Generation Weltenbummler. Bin ich das?

Digitale Nomaden, Weltreisende, Jobs im Ausland, Auswandern, Sabbatical, erstmal eine Auszeit nehmen. Ich höre kaum noch etwas anderes. In meinem Freundeskreis gibt es kaum jemanden, den nicht das Fernweh plagt. Unglaublich. Wo sind denn die wahren Werte geblieben? Familiengründung, Häuserkauf, Altersvorsorge, langfristige Karriereplanung & Firmenjubiläum. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Nach der Uni in einer regionalen Firma im Büro sitzen? Wer will denn sowas? International muss es sein, mit Möglichkeiten zu Einsätzen im Ausland. Wie, nur eine Dienstreise in die Niederlande und nach Belgien? Wie unsexy! Brasilien oder Indien sollte es aber schon sein. Ja, wofür haben die Akademiker denn sonst studiert?

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Wie ich rausfand was ich wirklich will. Du kannst es auch!

Du bist gerade dabei, wie ich meine Gedanken sortiere und zu (elektronischem) Papier bringe. Bisher war das alles nur in meinem Kopf.

Ich habe entschieden es zu teilen. Was ich wirklich will.

Mit Dir. Mit Euch. ich weiß, dass es da draußen noch mehr Menschen gibt, denen es so geht wie mir. Und ich finde es okay. Und ich freue mich darüber. Und ich möchte wissen, wie gehst Du damit um? Was hast Du getan, damit Du glücklich wirst?

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Brauchen wir eine Morgen-Routine? Erstmal ausschlafen!

Koh Rong

Es spielt keine Rolle wann du aufstehst sondern wie

Es gibt Tage, an denen stehe ich auf und weiß schon vorher, dass es nur ein ganz großartiger Tag werden kann. Es gibt auch Tage, an denen stehe ich auf und weiß schon vorher das es ein richtig blöder Tag wird. Woher ich das weiß? Weil ich das selber beeinflusse. Wenn ich morgens wach werde und direkt das Gefühl habe, dass ich zu spät aufstehe, den halben Tag verschlafen habe, habe ich direkt ein schlechtes Gewissen. Ich bilde mir dann morgens um zehn Uhr ein, dass ich heute nichts mehr schaffen könne, weil es schliesslich schon so spät ist, dass der Tag eh schon fast wieder vorbei ist. An anderen Tagen, wenn ich um acht Uhr von selber wach werde, sprühe ich nur so vor Energie, mache mein Workout gleich nach dem Aufstehen und fühle mich fresh und bereit für den Tag, voller Motivation. Am Ende ist es Lachs, ob ich nun um 8 Uhr oder um 10 Uhr aufstehe, denn in der Theorie kann ich in beiden Fällen noch super viel schaffen. Es liegt also null an der Uhrzeit zu der ich aufstehe, sondern an meinen Gedanken und wie ich mich und meinen Kopf auf den Tag einstimme. Unter der Woche lange im Bett liegen zu bleiben führt bei mir zu einem schlechten Gewissen mir selbst gegenüber. Weil ich meinen Möglichkeiten nicht gerecht werde. Toll reflektiert, Laura, aber was machen wir jetzt mit dieser Erkenntnis? Ich dachte immer die beste Idee sei es, gegen das schlechte Gewissen anzukämpfen und meinem Kopf zu erklären, dass ich machen kann was ich will. Das hat nicht funktioniert und zu noch schlechterer Laune am Morgen geführt (weil fail beim Versuch das Gewissen zu beeinflussen). Also habe ich es andersherum versucht und einfach entschieden mein schlechtes Gewissen herzlich zu begrüßen und willkommen zu heißen.

Unterbewusstsein & schlechtes Gewissen

Mein Unterbewusstsein hat keine Lust unter der Woche im Bett zu schimmeln, sondern möchte etwas machen, schaffen und bewirken. Warum also im Bett liegen bleiben? Ich akzeptiere mein Gewissen also jetzt genauso wie es ist und stehe einfach auf, wenn es sich gut anfühlt, statt meinem kleinen & gemeinen Schweinehund nachzugeben und im Bett zu bleiben. Ich stehe auf und starte den Tag, weil es sich dann so viel besser anfühlt. Mein schlechtes Gewissen richtet sich nicht nur nach dem Kalender und den Wochentagen sondern auch danach, was die Menschen in meinem Umfeld so machen. Wenn meine Mitmenschen schon früh aufstehen und morgens viel schaffen, dann schreit mein schlechtes Gewissen ich solle das auch tun. Wenn alle um mich herum lange schlafen, dann ist es meinem Gewissen Lachs was ich mache. Aber, wenn ich etwas schaffe, während die Langschläfer noch rumlümmeln, dann ist mein Unterbewusstsein umso mehr stolz auf mich, denn ich lasse mich dann nicht von der Trägheit anderer beeinflussen. Das alles hab ich in den letzten Wochen herausgefunden und für mich in meinen Alltag integriert. Ich stehe auf, wenn ich weiß, dass ich etwas schaffen möchte. Wenn ich tatsächlich müde bin, weil ich bis spät in die Nacht gearbeitet habe, dann schlafe ich mich aus und mein Gewissen ist okay damit. Also habe ich mein Gewissen dazu überredet, dass ich wieder ein echtes und richtiges Wochenende haben darf. Das heißt zwei Tage in der Woche, an denen das Wort “Leistung” nur freiwillig und von ganzem Herzen herausgeholt werden darf. Ansonsten muss es bis Montag unter Verschluss bleiben. Wenn ich also Bock habe Samstags den ganzen Tag im Bett zu verbringen, dann mache ich das. Und mein schlechtes Gewissen schläft dann mit mir aus.  
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Warum dein Herz lacht, wenn du es keinem sagst – Digital Detox in Portugal

urlaub portugal placeless

Portugal ist ein wunderschönes Land, das weiß ich schon länger und habe es dir sicher schon das ein oder andere Mal verraten. Und, wenn ich Portugal sage, dann meine ich nicht nur die Algarve, die mit ihren zauberhaften Buchten und dem kristallklaren Wasser einfach jede Meerjungfrau umhaut. Ich meine vor allem das Inland mit einer gefühlt grenzenlosen Weite, herzlichen Menschen und fröhlichen Vögeln, die manchmal das einzige Geräusch machen, das du weit und breit hörst: ein Zwitschern.

Energievampire

Unausgeglichen, leer und ein bisschen als hätten sich Energievampire an mir zu schaffen gemacht. So habe ich mich gefühlt, als ich entschied, dass es Portugal werden sollte. Ich hatte keine Lust mehr auf Social Media, ich fühlte mich unkonzentriert und hatte das Gefühl ich müsste meine Akkus dringend mal wieder aufladen. Gleichzeitig wollte ich etwas erleben und einfach das machen, was Spaß macht ohne darüber nachzudenken, wann ich am nächsten Morgen aufstehen muss. Also habe ich ganz typisch für mich Entscheidungen getroffen und gehofft, dass mein Umfeld sich genauso über diese freuen würde, wie ich.

Tolle Inspirationen und Unterkünfte für kleines Geld gabs wie immer bei mir ganz entspannt im Internet (also erst Offline gehen, wenn du ankommst), zum Beispiel bei den Urlaubsberatern von Nix-wie-weg. Den Mietwagen gabs natürlich auch online zum Schnäppchenpreis. Vergleichsseiten helfen da echt weiter. Ich war übrigens erstaunt, dass wir in Portugal grad mal ein Zehntel von dem Preis für den Leihwagen bezahlt haben im Vergleich zum Preis vor ein paar Wochen in Griechenland. Verrückte Welt.

Apfelbäume & herzliche, zahnlose Nachbarn

Ein kleiner Ort in der Nähe von Tomar in Zentralportugal sollte es werden. Ein Ferienhaus, das bei näherem Hingucken mehr einer kleinen Villa auf dem Land aus einem romantischen Roman gleicht. Ein Haus, in dem ich einfach ankommen darf. Ohne weiterzureisen. Ein riesiger Garten, in dem ein Baum steht, der mit Zitronen wirft und einer mit Äpfeln, Pfirsichen und sogar Birnen. Und ganz viel Platz. Wiese, Himmel, Felder, Weintrauben. Das war das was ich sehen konnte, als ich im Garten des hübschen Hauses stand.

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Ein lustiges Lachen, das wir nicht zuordnen konnten unterbrach die kleine Idylle. Oder es hat sie unterstrichen. Denn das Lachen kam von einem alten Mann, vielleicht so um die 70, kaum Zähne und ein Lachen, das nicht schöner und ansteckender sein konnte. Man hörte sein Herz lachen und den Wein plätschern. Er kam nicht mit leeren Händen, sondern trug einen großen Krug Wein und einen Becher. Einen.

Will er den ganzen Wein alleine trinken? Natürlich nicht. Verständigen geht leider nicht, aber scheinbar ist es der Nachbar, wenn ich seine Gesten richtig deute. Wir trinken also Wein und haben keine Wahl. Der Becher geht reihum, solange bis der Krug leer und wir angetrunken sind. Portugal, du bist wundervoll.

Aber im Prinzip ist es ganz egal, wo in Portugal du steckst und wer deine Nachbarn sind. Portugal ist definitiv eines dieser Reiseziele (ähnlich wie Kambodscha für mich) an denen du immer etwas entdecken kannst, das dein Herz hüpfen lässt. Das Essen überzeugt, die Flüge sind günstig, die Orte sind vielfältig. Und wenn du nicht das Glück hast, in einem privaten kleinen Ferienhaus unterzukommen, dann hast du natürlich trotzdem die Gelegenheit günstig und hübsch in Portugal zu wohnen.

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Mietwagen, Flug, Pauschal – alles kann nichts muss

Eigentlich hatten wir uns fest vorgenommen, die Gegend noch mit dem Mietwagen zu erkunden (kleiner nützlicher Hinweis für Portugal Reisende: der Mietwagen hat uns übrigens gerade mal 38 Euro von Sonntag bis Freitag gekostet inklusive Vollkasko). Das hatte sich nach dem ganzen Wein dann erledigt.

Es wurde also ein kleines Picknick im Garten und ein wundervoller Nachmittag, an dem ich mindestens 4 Mal bei Backgammon gewann. Frag nicht wie oft wir insgesamt gespielt haben. Wir, das waren übrigens mein Freund und ich. So, jetzt ist es raus. Wir haben offiziell Urlaub gemacht und das nicht in Kambodscha. Wahnsinn, dabei denken doch alle mein ganzes Leben sei ein einziger Urlaub 😉

Tatsächlich habe ich festgestellt, dass ich seit über 14 Monaten nicht einen einzigen Tag offline war. Es gab keinen Tag, an dem ich nicht bei Whatsapp, Facebook, Instagram oder in meinen E-Mailboxen aktiv war. Ist doch normal sagst du jetzt? Ich finde es verrückt. Ja, wirklich. Wie können wir eigentlich behaupten in der Gegenwart zu leben, wenn wir gedanklich dann doch immer im Leben anderer verschwinden? Wir tauchen ein in Instastories und fragen uns, warum die anderen ein besseres Leben haben. Wir schauen in die Facebook Timeline und möchten auch so tolle Klamotten haben. Währenddessen zieht das Leben an uns vorbei, die Minuten und Stunden. Ich verurteile das nicht, ich frage nur mal nach. Warum ist Facebook spannender als ein Buch? Warum ist Instagram spannender als unser eigenes Leben? Und wenn das so ist, warum machen wir unser eigenes Leben dann nicht spannender?

Ich wollte mal wieder so richtig und voll da sein. Ohne darüber nachzudenken, ob unbeantwortete Mails im Postfach liegen oder ob ich schon ein passendes Foto für Instagram gemacht hab. Und weißt du was? Ich habe mir 5 Tage komplett freigenommen. Von allem. Kein Handy, kein Laptop. Es war mega mega wundervoll. Und es tat unglaublich gut. Und das auch noch im wundervollen Portugal.

Die Tage habe ich vor allem genutzt, um die wundervolle Natur zu erkunden. Ein ganz wundervoller See mitten in Portugal bietet nicht nur grandiose Wanderwege, die Möglichkeit zum Wakeboarden und Segeln, zum Schwimmen und Boot fahren, sondern auch um einfach zu entspannen. Nur eine handvoll Touristen haben den Lago Azul bisher für sich entdeckt (okay, das ist etwas untertrieben, aber du weißt was ich meine). Es gibt kleine Cafes, Bier im Segelclub und Ruhe auf den alten Mauern in den kleinen Dörfern ringsherum.

urlaub portugal placeless

Zum Abschluss ging es übrigens noch aufs Nova Batida Festival in Lissabon. Afrikanisch angehauchte Musikacts, super DJs in zwei wirklich coolen Locations mitten in Lissabon. Wer braucht da schon das Internet? Das kann ich euch nur empfehlen! Und wer da nächstes Jahr gern hin möchte, ggfl. kann ich euch günstigere Tickets organisieren. Erinnert mich einfach nochmal dran, wenns näher rückt 😉

Und als ich wieder Online ging war ich putzmunter, voller Energie, Liebe und Freude. Trotzdem kann ich es kaum abwarten wieder nach Portugal zur Nomadweek zu fliegen und vielleicht auch schon bald mal wieder Offline zu gehen.

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Wie eröffnest du eine Bar im Paradies? So geht´s.

Preise Koh Rong

Zwischen Traum und Alptraum: Ich baue mir eine Bar/ ein Hostel im Paradies

Mit 16 hatte Ben zum ersten Mal den Gedanken, dass er gern einmal in Asien leben möchte. Mit 8 Jahren bereiste der gebürtige Londoner das erste Mal mit seiner Familie Thailand und Malaysia und er war fasziniert. Zunächst hatte er die Idee als Tauchlehrer die Welt zu bereisen, es kam jedoch der Punkt, an dem er feststellte, dass das Leben vielleicht doch mehr mit ihm vorhatte.

Er nahm Jobs in Bars an um sein Studium zu finanzieren und begann Industriedesign zu studieren. Er liebte die kreative Arbeit, eine unglückliche Aneinanderreihung von Zufällen, machte jedoch sein komplettes Designportfolio zunichte. Die Erfahrungen und das Handwerk konnte ihm aber niemand mehr nehmen.

Was hatte er also? Fundiertes Wissen aus dem Studium im Bereich Design und einen Haufen Erfahrung mit Bars. Nach dem Studium fokussierte er sich auf die Bars und managte erfolgreich einige Bars in Brighton und London. Er legte Geld zur Seite, denn sein Ziel verlor er nie aus dem Blick: Asien.

Anfang 2015 war es dann so weit, ab in den Flieger. Sein Weg sollte ihn nach Burma führen. Dort kam er allerdings nie an. Denn das Leben schaltete sich ein und er landete bei einer Hochzeit eines Freundes in Kambodscha. Ihm gefiel das Land, also blieb er und managte auch dort letztendlich eine Bar, bevor er sich seinen Ängsten stellte und begann seinen Traum zu verwirklichen: Er baute sich seine eigene Bar. Auf einer Insel. Im Paradies.

Zwischen Ängsten, Träumen und dem Paradies

Absolute Isolation bestimmten von Beginn 2016 bis zur Eröffnung des Nest Beach Clubs Bens Alltag. Er hatte Angst, denn er investierte alles was er hatte, kannte weder das Land noch die Gesetze, musste seinen Geschäftspartner vertrauen und hatte natürlich vorher etliche Horrorgeschichten über den Traum von der eigenen Bar im Paradies gehört. Er hatte aber eigentlich keine Zeit für Sorgen, denn nachdem er den Bauplan für den Nest Beach Club fertiggestellt hatte, musste das ganze ja auch noch umgesetzt werden. Bauarbeiter und er. Bauarbeiter, die wenig bis gar kein Englisch sprachen, kein Telefon, kein Internet, absolute Isolation. Alles für seinen Traum. Im Juni 2016 öffnete der Nest Beach Club und ein Traum wurde wahr. Und er sollte noch weitergehen.

Ich bin übrigens im September 2016 auf Koh Rong angekommen und habe mich sofort in die Insel verliebt und das Nest, wie ich es liebevoll nenne, von da an voller Liebe und mit viel Energie begleitet.

nest beach club koh rong

Habt ihr auch Zimmer?

Nicht nur der junge Auswanderer, sondern auch dieser einzigartige Strand standen vor einer neuen Herausforderung. Täglich kamen Reisende mit ihren Rucksäcken hereinspaziert und fragten nach einer Unterkunft für die Nacht. Es gab einfach nicht genug Unterkünfte auf dieser Insel, die über einen alten, abgenutzten Dorm hinausgingen. Da ist eine Lücke auf der Insel. Entweder du schläfst in diesen Dorms im Zentrum der Insel oder du gönnst dir einen eigenen Bungalow mit Doppelbett, bezahlst aber auch dementsprechend viel. Wieso aber gibt es keine hübschen Dorms zum Wohlfühlen an diesem paradiesischen Strand?

Jetzt gibt es sie. Auch, wenn das alles nicht ganz so einfach war. Du fragst dich, was daran so kompliziert sein kann, eine Unterkunft auf einer Insel in Kambodscha zu bauen? Ich werde es dir erzählen.

Nachdem der Beachclub also Menschen mit seinem Charme, seinen Drinks und Parties verzauberte, sollte es auch ein kleines Hostel gebe. Alles begann mit der Idee und dem Design. Ben hat seinen Kopf mal wieder in seinem Notebook vergraben und entwarf seine perfekten Dorms. Sowohl das Design für den Beach Club, als auch für die Dorms stammen aus seiner “Feder”. Als alles begann, war noch nicht klar, dass das Design und der Bauplan für die Unterkünfte bei weitem nicht die größte Herausforderung werden sollten.

nest beach club koh rong

Wie bringt man 50 Tonnen Baustoffe am besten auf eine kleine Insel?

Mit einem Boot. Und was macht man, wenn man keinen Anlegesteg hat? Man nimmt ein kleineres Boot, lässt es etwa 20 Meter entfernt vom Strand ankern und trägt jeden einzelnen Sack mit Zement, jedes einzelne Stück Holz zu Fuß vom Boot an den Strand. Und es ist natürlich klar, die Baustoffe dürfen nicht nass werden. Dann liegen die Baustoffe irgendwann am Strand. Hier wird aber nicht gebaut, sondern hinter dem Beachclub, im Dschungel. Ein weiter und mühseliger Weg für die Baustoffe.

Ach ja, da war ja noch was: der Dschungel. Als Naturliebhaber entschieden sich die Verantwortlichen natürlich so viel Dschungel wie möglich am Leben zu lassen. Aber ein paar Pflanzen mussten trotzdem ihren Platz räumen. Und, mit den riesigen Steinen im Boden hatte auch niemand so richtig gerechnet. Maschinen um die Steine, oder eher Berge im Boden zu beseitigen? Fehlanzeige, jeder einzelne Fels im Boden musste per Hand rausgeschlagen werden. Das hat nicht bei allen “unterirdischen Bergen” geklappt. Also wurde das Dorm- Haus kurzerhand um ein paar Meter zur Seite verschoben. Zum Glück, bevor das tatsächliche Fundament gelegt wurde. Welcome to Cambodia.

nest beach club koh rong

Die Affen sind los!

Das Paradies. Ein bisschen Dschungel, ein bisschen Meer, wundervolles Klima. Klingt nach einem Traum, ist es auch. Das finden auch die Affen, die auf der Insel leben und regelmäßig auf der Suche nach Essen oder nützlichem, Unfug auf der Baustelle treiben. Ab und an gibt es auch mal erschrockene Hilferufe, wenn eine Schlange oder giftige Spinne die Baustelle besucht. Da erscheint es auch irgendwie nicht mehr verrückt, dass die meisten Bauarbeiter einfach in Flip Flops arbeiten und sicher Baugerüste und Co aus übriggebliebenem Holz zusammen zimmern.

Wer sich auf andere verlässt, ist selbst verlassen vs. Korruption in Kambodscha

Der Vertrag mit dem Bauleiter war klar. Für jeden Tag, den er das Zieldatum überschritt, sollte er eine Strafe zahlen. Als die Dorms nicht fertig wurden und der Bauleiter stattdessen mehr Geld forderte, entschieden die Verantwortlichen, Ben und Co, also einen neuen Bauleiter einzusetzen. Es war bereits viel Geld und Zeit ins Land gegangen ohne die Meilensteine zu erreichen.

nest beach club koh rong

Auf den Vertrag bestehen und Anwälte oder die Polizei einschalten? In Kambodscha eher aussichtslos und daher keine Option. Ein neuer Bauleiter mit guten Bauarbeitern musste also her. Kein Problem, ein paar Freunde gefragt, schon gab es die “eine Empfehlung”. Neuer Bauleiter, neue Bauarbeiter, neues Zieldatum. Du fragst dich ob dann alles wie am Schnürchen lief? Natürlich. Nicht. Die Hälfte der Bauarbeiter hatte auf dem Weg zum Boot zur Insel einen leichten Autounfall und fiel damit aus. Ersatz gibts nicht. Statt acht helfender Menschen, kamen also drei. Und die nahmen sich natürlich für Neujahr, Weihnachten und chinesisches Neujahr erstmal eigenmächtig frei. Auch, wenn die Khmer eigentlich gar kein Weihnachten feiern. Aus 2 Wochen bis zur Fertigstellung wurden also 3. Schon wieder. Nichts, auf das man sich verlassen kann.

Wenn sich das so anhört, als wäre das Bauen im Paradies gar nicht so einfach, dann stimmt das. Aber es ändert nichts daran, dass mit dem Nest Beach Club und den Nest Dorms ein wundervoller Ort geschaffen wurde, an dem man das Paradies in allen Zügen genießen kann und zudem dennoch das Zentrum der Insel schnell erreichen kann.

Stell dir vor, du hast mehrere zehntausende Euro in dein Business investiert, hast Business Partner, die auch investiert haben, um den Bau des Dorms möglich zu machen und dann läuft nichts nach Plan. Irgendwo in Kambodscha. Ich denke der tollste Tag in 2017 war für Ben weder Weihnachten noch sein Geburtstag, es ist der Tag, an dem die Dorms endlich fertig wurden.

Der Weg war spannend & das Ergebnis kann sich sehen lassen

Ich teile diese Geschichte mit dir, weil ich diesen wunderbaren Ort auf meiner Weltreise gefunden habe und jeden Schritt der Entwicklung der Dorms selber bewundern durfte. Es war schockierend, die mangelnde Arbeitssicherheit zu sehen, es war atemberaubend, die Schönheit der Natur an diesem Ort zu betrachten und es war beeindruckend die Motivation von Ben und seinem Team zu beobachten.

placeless koh rong

Zum Abschluss unseres Gespräches, als ich ihn zu den Details gelöchert habe, sagte Ben übrigens noch folgende Worte, die ich mal frei übersetze, da sie diese Geschichte wundervoll abschließen:

Es mag alles sehr steinig und schwierig erscheinen, es kostet unglaublich viel Energie, Zeit und Nerven. Am Ende erfülle ich mir jedoch einen Traum und nenne eine wundervolle Bar mit Unterkünften an einem der schönsten Orte der Welt mein eigen. Es lohnt sich immer für seine Träume zu kämpfen!

Wenn du jetzt neugierig geworden bist und Ben und mich mal besuchen willst, hier entlang 🙂

Placeless NEst

Wer mehr über Koh Rong erfahren möchte, der erfährt hier alles zur Anreise nach Koh Rong, zum leuchtenden Plankton, über die Preise auf der Insel und findet hier meine Backpacking-Kambodscha Seite.

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Niu Cobbles Hotel Essen- Design im Ruhrgebiet

niu cobbles günstiges hotel in essen

Leute, heute schreibe ich mal einen Beitrag in eigener Sache. Keine bezahlte Werbung, kein “kannst du nicht mal was über uns schreiben”, keine persönlichen Beziehungen und trotzdem möche ich diesen Artikel einem Hotel widmen. Es ist leider eine Kette, aber dennoch ganz wundervoll.

Ich bin gerade auf Deutschlandbesuch und habe als mein Freund zu Besuch kam entschieden, dass wir zwei Nächte in einem hübschen Hotel mit Internet, Chromecast und tollen Design übernachten. Und das haben wir auch gefunden. Nämlich im Niu Cobbles Hotel in Essen im Herzen des Ruhrgebiets.

Ich erzähle auch nur kurz die Highlights, denn alles weitere könnt ihr ja auch einfach auf der Seite des Hotels nachlesen. Und das absolute Highlight des Niu Cobbles Hotels in Essen war für mich übrigens die Kundenorientierung und die freundliche Atmosphäre, die durch die Mitarbeiter geschaffen wurde. Und auch, wenn ich in der Regel häufig in Asien bin, ein Fleck Erde, welches für die außerodentliche Freundlichkeit und Dienstleistungsbereitschaft bekannt ist. In diesem tollen Hotel habe ich mich mehr als wohl gefühlt.

So und jetzt zu den außergewöhnlichen “Details”.

AAaaaaaahhhh – Das Internet im Hotel geht nicht!

Den ersten Schreck hatten wir direkt, als wir voller Vorfreude den Fernseher mit dem Handy und damit mit Netflix verbinden wollten. Hat natürlich nicht funktioniert. Dem Fernseher fehlte wohl ein update. Buuuuh dachten wir uns. Normalerweise kein Problem für uns, aber an diesem Abend hatten wir uns so richtig auf einen Filmeabend gefreut. Also bin ich zur Rezeption und habe mal nachgefragt.

Ohne zu zögern hat mich ein Mitarbeiter in ein freies Zimmer begleitet, um dort den Fernseher zu testen, für funktionsfähig zu erklären und uns mit einem herzlichen Lächeln in das andere Zimmer umzuchecken. Und wir bekamen unseren grandiosen Filmabend und dazu hatten wir noch ein super freundliches Pläuschchen mit den Mitarbeitern. Es muss nicht alles perfekt sein, aber es ist perfekt, wenn Herausforderungen so freundlich und zuvorkommend gelöst werden!

Internet geht wohl – und der Kicker funktioniert auch!

Letztendlich stellte sich heraus, dass das Internet im Niu Cobbles Hotel in Essen echt überragend ist, nur draußen auf der kleinen Terrasse, da funktioniert es nicht. Und nicht nur das, sondern auch der Fotobooth Automat in der Lobby, der Kicker und die super moderne und stylische Einrichtung haben uns überzeugt.

Keiner muss alleine aufs Zimmer!

Ich musste lachen, als ich an einem Abend zur Bar kam, um eine Flasche Wasser zu kaufen. Eine junge Dame checkte ein, offensichtlich alleine. Und damit sich im Niu Cobbles in Essen keiner alleine fühlt, hat das Team auch dafür eine Lösung: Wer mag bekommt eine Blume mit aufs Zimmer, die nach einem der Mitarbeiter benannt wurde. Diese Blumen werden gegen eine Gebühr von 1 Euro pro Nacht an Gäste vermietet. Und der Euro, der wird auch noch an Umweltorganisationen gespendet. Eine Blume für eine Nacht – und den guten Zweck also quasi. 🙂

Hier ein paar Bilder, die ich mit meiner super Hightech Kamera für euch gemacht habe. IPhone 5, unbearbeitet, also echter geht´s nicht.

Design – Einrichtung – Öffentliche Bereiche – niu cobbles hotel essen

Zimmerdesign – Sauberkeit – Einrichtung – niu cobbles hotel essen

Badezimmer – Wanddesign – niu cobbles hotel essen

 

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Wie traumhaft ist “Überall Arbeiten” wirklich? Arbeitspensum, Alltag & Pläne.

Bloggen, Freelancen, Coachen, Festanstellung in der Remote- Version, Unternehmerin sein. Ganz schön viele Dinge, die da in meinem Leben gerade so herumflattern. Und da alles super viel Spaß macht, habe ich tatsächlich versucht, alles unter einen Hut zu bekommen. Ganz schön naiv würde ich ihm Nachhinein sagen. Bekanntlich ist man ja im Nachhinein immer schlauer und wächst mit den Erfahrungen. Ich gehöre allerdings zu den Personen, die Ihre Ideen und nächsten Schritte gerne online teilt, darum ist es zwischendurch vielleicht immer mal wieder ganz nett, wenn ich euch abhole und euch auf den neusten Stand bringe und das geteilte Chaos sortiere.

Überall Arbeiten. Traumhaft?

Was ich so den ganzen Tag mache? Und warum ich nicht 24/7 am Strand bin? 🙂

Ja, ich habe meine neue Webseite wochenlang gebastelt und diese dann auch gelauncht. Ja, das Cookie Plugin nervt mich noch immer und macht es unmöglich die Seite auf Smarphones anzusehen. Nein, mein Augenmerk liegt gerade nicht auf dieser Webseite, da ich…

  1. Vor etwas mehr als zwei Monaten angefangen habe als Projekt-/ Generalmanager remote für ein kleines Schweizer Unternehmen zu arbeiten.
  2. Mit der Nomadweek und unseren Zukunftsplänen dafür mehr als eingespannt bin.
  3. Meinen Lieblingskunden, ein Hochzeitsmagazin nicht aufgeben möchte.
  4. Placeless unglaublich vermisst habe und daher auch wieder mehr Texte schreibe. Außerderm habe ich mir die Zahlen angeschaut, wieviele Besucher sich hier so tummeln, auch wenn ich nichts veröffentliche. Und das sind ganz schön viele. Und diese Besucher möchte ich nicht enttäuschen, sondern glücklich machen <3

Geliebte Baustellen!

Wie du siehst, vier Baustellen, die mich ordentlich auf Trab halten und es mir daher einfach nicht mehr ermöglichen, mich auf das Coaching zu konzentrieren. Falsch: Ich setze meine Priorität nicht mehr darauf, weil sich mein Leben eben anders entwickelt hat. Ich mag die Idee nach wie vor und Persönlichkeitsentwicklung ist genau das, womit ich mich täglich beschäftige. Und auch auf der Nomadweek und auf Placeless werde ich mein Wissen weitergeben. Für noch mehr und individuelle Coachings bleibt aber aktuell einfach keine Zeit, da mein Herz mit all den anderen Aufgaben sehr erfüllt ist. Und auch mein 24 Stunden Tag.

Ich plane jedoch immernoch den Podcast und alles steht soweit. Bevor dieser jedoch startet, möchte ich sichergehen, dass ich ihn auch wöchentlich veröffentlichen kann. Und sobald all meine Routinen passen, wird es den dann endlich geben. Ich freu mich schon so sehr darauf!

Ich arbeite aktuell etwa 50-60 Stunden in der Woche. Dazwischen kommen dann immer mal wieder kleine Auszeiten, wie zum Beispiel meine Zeit in Griechenland. In der Woche habe ich meinen Arbeitsaufwand minimiert, da meine Prioritäten dort eindeutig auf meinem Umfeld, meinen Freunden lag. Und genau so möchte ich mein Leben auch gestalten. Arbeit macht mir Spaß und erfüllt mich, vor allem, weil mein Arbeitsleben kunterbunt ist. Aber ich nehem mir eben auch Zeit für das, was für mich wirklich zählt. Meine Familie, meine Freunde und Laura 🙂

Private Zukunftspläne?

Gerade befinde ich mich in Deutschland und genieße die Zeit mit Familie und Freunden. Besonders an den Wochenenden und Abenden nehme ich mir viel Zeit dafür. Aber gleichzeitig ist das perfekte Internet auch sehr verlockend und lässt mich viel arbeiten. Das wichtigste: Ich fühle mich gut dabei.

Und ich gebe zu, ich stocke auch meinen Vorrat an Drogerieartikeln, Klamotten und Büchern auf. Besonders passende Hosen zu finden, ist in Asien nahezu unmöglich, deutsche Läden und Online Shops helfen mir mit einer großen Auswahl an Jeanshosen weiter. Wenn ich in Kambodscha auf den Markt gehe, dann gibt es zwar hübsche Sachen zum Anziehen, allerdings sind die entweder in der Qualität eher so naja oder aber meine Größen sind nicht verfügbar – ich bin ja quasi ein europäischer Riese mit Brustweite 🙂 Umso schöner, dass ich in Europa dann mal wieder meinen Kleiderschrank erneuern kann. Da ich immer nur mit Handgepäck reise heißt es für mich jedoch meistens: Für ein neues Kleidungsstück muss ein altes gehen. Übrigens sind Supermärkte auch wie ein kleines Wunderland für mich und Mitbringsel für Freunde in Kambodscha oder eben die ausgetauschten Klamotten dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Und eine spannende Neuigkeit gibt es übrigens auch noch:

Ich werde aus dem Mehrbettzimmer auf Koh Rong ausziehen!

Wer mir auf meinen Social Media Kanälen folgt, der weiß, dass ich die meiste Zeit des Jahres in einem Mehrbettzimmer in einem Hostel “wohne”. Und das seit schon über einem Jahr. Vorher war es die Hängematte 🙂 Nicht, weil ich mir nichts anderes leisten kann oder weil ich Mehrbettzimmer so wundervoll finde.

Sondern weil

  • die Insel Koh Rong kaum gute Unterkünfte für Langzeitmieter bietet
  • meine ganze kleine Inselfamilie in diesem Hostel lebt
  • es im Radius von etwa 2 km keine gute Alternative gibt (und auch keine Straßen, alles über 2 km ist also echt weit auf der Insel)

Warum sich das jetzt ändert?

Im Nest, das Hostel in dem ich wohne wird erweitert. Es werden neue (Achtung :-)) Mehrbettzimmer gebaut. Aber eben auch Privatzimmer und eine Wohnung. Und diese Wohnung wird zum Ende des Jahres dann auch die Placeless – Laura beherbergen. Aber in Kambodscha weiß man ja nie ob und wann die Bauarbeiten wirklich abgeschlossen werden.. 🙂

Ich halte euch auf dem Laufenden!

 

Alles Liebe,

 

Laura

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Bangkok – Highlights, Warnungen & Geheimtipps

Bangkok Highlight

Bangkok ist die Stadt der Engel und die Engel halten so einige Highlights für Reisende und Neugierige parat. Vom Fischerdorf zur Hauptstadt Thailands – Bangkok hat so einiges an Geschichte hinter sich. Und vor sich. Und ich habe in den letzten 10 Jahren die Entwicklung der Stadt beobachtet, die schönen und verrückten Gerüche aufgesogen und Hotels und Hostels ohne Ende besucht. Aber auch Bars, Malls und einfach schöne Dinge gesucht und gefunden. All das gehört zu meinen Bangkok Highlights, die ich heute gern mit dir teile. Und meinen ersten Skorpion habe ich hier auch gegessen. Auf der Khao San Road – Wo auch sonst? 🙂

Bangkok – Meine Highlight Metropole

Ich sitze auf meinem Bett, schaue hinaus auf die Terrasse und beobachtete den warmen Regen, der mal langsam und mal stärker gegen die Scheibe klopft. Es gibt keine Stadt auf diesem Planeten, die außerhalb Deutschlands liegt, die ich häufiger besucht habe als Bangkok. Ich habe gerade versucht zu zählen, aber es fällt mir sehr schwer. Meine erste Fernreise ever verschlug mich 2008 nach Bangkok, ein Stop Over auf dem Weg nach Bali.

Danach kam ich mit Mama zwei Mal wieder und auch alleine. Zu Beginn meiner Weltreise machte ich hier eine Verschnaufpause, immer wenn ich mal wieder ein bisschen Ziviliasation nach einem längeren Aufenthalt in Kambodscha brauchte: Bangkok. Als eine liebe Freundin mich in Kambodscha besuchte, traf ich mich mit ihr in Bangkok, um dann gemeinsam weiterzureisen. Und jetzt gerade, auf dem Weg in Richtung Europa bin ich wohl etwa zum 15. oder 17. Mal hier. In Bangkok. Der Stadt der Engel.

Inside Highlights – Von einer, die seit Jahren in Bangkok lebt

Hach, eine der schönsten Seiten am Reisen sind definitiv die tollen Menschen, die einem begegnen. Über meinen lieben Freund habe ich eine zauberhafte junge Frau kennengelernt, die seit einigen Jahren in Bangkok lebt, selber aus England stammt und an einer privaten Schule in Thailand unterrichtet. Da ich zwar manchmal ein Klugscheisser, aber trotzdem immer neugierig auf alles Neue bin, habe ich sie natürlich nach Tipps für Bangkok und natürlich auch Highlights gefragt und diese natürlich auch direkt in vollen Zügen genossen.

Hier also jetzt die besten & kostengünstigsten Spots einer echten Insiderin Bangkoks gemixt mit meinen persönlichen Bangkok Highlights und Tipps.

Bangkok – Günstige Rooftop Bars, Hippster Charme & Jazz

Bangkok highlight chinatown

Der erste Tipp für ein echtes Highlight eignet sich besonders für alle Reisenden, die gern ihr Budget im Auge behalten. Denn viele Rooftop Bars in Bangkok sind nicht gerade kostengünstig.

Bangkoks günstige Rooftop Bar

Diese jedoch ist nicht nur ganz entspannt, sondern es gibt auch ein leckeres, kühles Bierchen für gerade mal 3 Euro. Das ist für eine Rooftop Bar schon ganz schön gut. Und das beste ist: Es gibt keinen Dresscode. Alles ist mega entspannt und es gibt keinen Grund, das kleine Schwarze oder echte Schuhe anzuziehen. Wenn du jetzt wissen möchtest wovon ich spreche, dann check doch einfach mal das River View Guesthouse. Auch Nicht- Gäste sind hier herzlich willkommen den Sonnenuntergang zu genießen!

Live Jazz Musik & Happy Hour in Chinatown

Mehr als empfehlen kann ich die wundervolle Bar eines Hotels, welches in Chinatown liegt. Die Zimmer, also das Übernachten dort ist recht teuer, aber auch wunderschön. Jedoch auch wer nicht hier übernachtet kann täglich die Happy Hour in der Bar mit genialen Cocktails (Achtung, keine Schnäppchen) genießen, während Live Jazz Bands gekonnt die perfekte Atmosphäre schaffen. Für wen das verlockend klingt: Shanghai Mansion ist hier das Stichwort. Übrigens hat das Boutique Hotel (es ist wirklich wundervoll) bereits Awards gewonnen.

Urbane Kunst in Bangkok

Direkt um die Ecke vom Shanghai Mansion finden hippe und urbane Reisende eine kleine Bangkok Bar, die nicht nur Gin & Tonics ausschenkt, sondern auch regelmäßig tolle Ausstellungen von Künstlern im Bereich Streetart zeigt. Diese sind kostenlos und im Obergeschoss des kleinen, alten Gebäudes zu finden. Wer sich lieber selber kreativ auslebt, dem stehen Stifte zur Verfügung und Wände, die nach Lust und Laune bemalt und beschrieben werden dürfen. Wer sich also Chinatown auf den Plan geschrieben hat, der sollte echt einen Stop in der 23 Bar & Gallery machen.

TukTuks, Khao San Road & der Standard Kram

Bangkok Highlights

Natürlich dürfen bei einem Highlights & Tipps zu Bangkok Artikel die TukTuks nicht fehlen. Und direkt mit diesem Tipp schicke ich euch auch eine Warnung rüber: Besonders, wenn ihr frisch in Asien unterwegs seid, verhandelt den Preis bevor ihr ins Tuk Tuk einsteigt! In Bangkok treiben sich, genau wie überall auf der Welt, ein paar Banausen rum, die den Touristen gern viel mehr Geld als nötig abverlangen. Dagegen kann man sich leicht schützen: Beim Taxi aufs Taxometer bestehen, beim TukTuk einfach vorher den Preis ausmachen.

Die Khao San Road ist für mich definitiv kein Highlight Bangkoks mehr, dennoch, wer als Backpacker zum ersten Mal herkommt, der sollte sich die Partymeile nicht entgehen lassen. Und wer dann betrunken genug ist, kann dort auch Skorpione und andere Leckereien probieren.

Design Hotel mit Club Vorteil

Wer einmal ein besonderes Erlebnis aus dem Ärmel zaubern möchte, der steigt einfach in einem Designhotel ab. Dieses bietet auf Wunsch auch Zugang zur Club Lounge an. Das bedeutet aber nicht nur, dass du dort chillen kannst wie die Großen, sondern auch futtern und trinken was das Zeug hält. Was sie dir nicht sagen: Die Snacks zwischen 17:30 und 19:30, sowie die Getränke sind Open End, iss und trink so viel wie du magst und du brauchst definitiv nicht mehr zum Abendessen ausgehen. Kuchen und Tee gibts Nachmittags und morgens die Qual der Wahl: Frühstück in der Club Lounge oder mit den “Nomarlos” in der Designerbar frühtsücken? 🙂 Die Rede ist vom Siam@Siam Hotel, welches direkt um die Ecke von der Super Mall Bangkoks, dem MBK liegt.

 

 

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Dauerhaft Reisen. Ein langer Weg.

Dauerhaft Reisen

Es ist ein langer Weg, wenn du dauerhaft Reisen möchtest.

Deutschland zu verlassen erscheint mir rückblickend als einer der einfachsten Schritte. Klar, damals habe ich das nicht so gesehen. Schließlich lag die ganze Verantworung für mein eigenes Leben in meinen Händen und Fragen wie:

  • Was passiert, wenn ich kein Geld verdienen werde?
  • Was passiert, wenn ich danach unglücklich bin und es bereue?
  • Was passiert, wenn ich mich einsam fühle, ganz alleine auf Reisen?

Solche Fragen gingen mir natürlich Tag und Nacht durch den Kopf. Und Antworten dazu? Sind mir immer viele eingefallen, aber die waren nicht immer alle toll und haben mir auch manchmal ganz schön Angst gemacht. Dazu noch die Zweifel aus dem Umfeld. Aber der Wunsch und meine Träume waren einfach stärker.

Emotionen & Trouble

Dazu kommt natürlich auch, dass ich ein sehr emotionaler Mensch bin. Das heißt, wenn ich etwas empfinde, dann hat das sehr starke Auswirkungen auf mein Verhalten. Ich lasse mich auch gern von meinen Emotionen leiten und höre auf meinen Bauch. Man könnte meinen, das sei lebensmüde. Es hat mich jedoch genau dorthin gebracht, wo ich heute stehe und das könnte nicht lebendiger sein.

Es hat mir natürlich auch einiges an Trouble eingebracht. Schließlich probiere ich mich gern und viel aus. Besonders was meine eigenen Projekte, wie Placeless angeht, das ist ein munteres auf und ab. Das kostet mich manchmal selber ganz schön Nerven. Aber es bringt mir auch einen großen Haufen Freiheit.

Mein unperfektes Leben

Und nein, mein Leben ist nicht perfekt. Und gleichzeitig könnte es für mich nicht perfekter sein. Denn ich entscheide über alles was ich tue und auch über alles, was ich nicht mache ganz alleine. Ein Fluch und ein Segen zugleich, so fühlt es sich zumindestens manchmal an. Ein Haufen Verantwortung, den viele Menschen vielleicht gerne abgeben, indem sie sagen “Ich kann das nicht machen, wegen meines Jobs”, “Ich habe dazu nicht die Möglichkeit, weil ich nicht genug Geld gespart habe” und und und. Aber das ist schlicht und ergreifend falsch. Denn DU hast dir den Job ausgesucht und DU kannst den Job jederzeit kündigen, wenn du das möchtest. Oder pausieren, oder unbezahlten Urlaub nehmen. Oder, oder, oder. DU kannst dir Limits beim Ausgeben deines Geldes setzen und eine Deadline bis wann du so und so viel Geld gespart haben möchtest, um loszuziehen. Wenn du dauerhaft Reisen möchtest, dann kannst du das auch tun.

Aber wenn du der Meinung bist, du kannst das alles nicht, weil das Leben es nicht zulässt, dann liegst du schlichtweg falsch. Du kannst das alles dann nicht, weil dein Mindset nicht stimmt. Weil deine Einstellungen nicht stark genug sind, weil dein Wunsch etwas zu ändern einfach nicht groß genug ist.

Langzeit Reisen ist nicht einfach

Auf Reisen zu gehen, für eine lange Zeit. Das ist nichts, was einfach ist. Es erfordert Mut. Es erfordert Stärke. Und es erfodert eine große Willenskraft. Und, es ist nicht für jeden etwas. Manche Menschen brauchen auch einfach Träume, um ihren Alltag zu überstehen, um etwas zu haben, wofür es sich lohnt jeden Tag aufzustehen. Und wenn der Traum auf einmal erfüllt wäre, dann wären diese Menschen ziellos. Es liegt also ganz allein bei jedem einzelnen, in sich reinzuhorchen und herauszufinden, was wirklich gut tut. Manchmal ist auch ein toller Job, eine schöne Wohnung und ein schnelles Auto genau das, was Menschen erfüllt. Wir sind alle so unterschiedlich und das bedeutet nicht, dass wir dann weniger cool oder toll sind, nur weil wir nicht wie ein digitaler Nomade ständig auf Reisen sind.

 

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Das Ende der Welt…

Laura Christine Link Placeless

…ist der Anfang einer Welt 🙂

Ich melde mich jetzt mal wieder von der anderen Seite der Welt. Ich hatte eine so wunder wunderschöne zeit in Deutschland, habe meine Freunde und meine Familie drücken können, habe auf der Nomadweek mein Wissen geteilt, Portugal genossen und tolle Menschen getroffen. Dieser Europa Aufenthalt hat mir vor allem eines gezeigt. Ich habe gerade zwei zu Hause. Eins dort wo ich groß geworden bin und eins dort wo ich gerade die meiste Zeit meines Jahres verbringe: Draußen in der Welt (Im Moment ist mein Favorit da draußen ja Kambodscha). Und da ich meine Lieblingsmenschen ganz oft ganz viel vermisse und sie mir eine unglaubliche Stärke geben und ich gleichzeitig auch hoffe fröhliche Gedanken in ihre Leben bringen zu können, möchte ich öfter nach Deutschland kommen. Mach ich auch. 3 Mal. Jedes Jahr. 🙂

In den letzten Monaten, eigentlich sogar schon im letzten Jahr habe ich aber noch eine Sache festgestellt: Es fällt mir immer schwerer, Themen zu finden, die zu Placeless passen. Ich liebe das Reisen so so sehr. Ich reise fast immer (wenn ich so zurückdenke tatsächlich immer seit 2 Jahren und etwa 30 Flügen) mit Handgepäck. Fast nie schlafe ich inzwischen in Hostels. Ich mag einfach so sehr mein eigenes Zimmer zu haben. Ich hab gern meine Ruhe, gehe gern auch mal früh schlafen und liebe es Zeit mit Menschen zu verbringen, die ich bereits kenne uns mag. Ich mag es diese Menschen zu studieren und ich finde es trotzdem wunder wunderschön immer wieder neue Menschen kennenzulernen.

Aber eben nur dann wenn ich das möchte und nicht dann, wenn das meinem Hostel gerade passt. Mir macht es so unglaublich Spaß mein Leben so richtig selbst zu bestimmen und Entscheidungen zu treffen. Früher fand ich es immer mega geil einfach immer dem Flow zu folgen und mich bloß für nichts zu verpflichtet. Ich wusste früher: Ich kann Menschen mit meiner Geschichte inspirieren, alleine als Frau auf Weltreise, einfach mal mutig sein. Wenn ich früher sage, dann meine ich etwa 3-4 Jahre zuvor, als Placeless entstand.

Heute reise ich anders und bin der festen Überzeugung, dass es nun tolle andere Blogs und Menschen gibt, die gerade in genau dieser Phase des Lebens stecken, in der sie reisen und dich damit anstecken und mega inspirieren können! Verstehst du was ich meine? Ich werde nie nie nie aufhören zu reisen, das steht fest und ich werd auch gern weiter darüber berichten, aber mein Herzensthema hat sich gewandelt. Placeless wird immer mein Baby sein und die Webseite bleibt natürlich und auch alle Texte sind immer da und zwischendurch wird es sicher auch nochmal neue spannende Artikel geben. Ohne Zwang , einfach weil ich Lust hab. Einfach, wenn es grad passt. Zu Placeless un zu mir. Und natürlich zu dir 🙂

Was ist anders? Ich bin 30 haha und die Veränderungen in meinem Kopf haben sich nicht eingeschlichen, sondern ich habe schon immer sehr fleißig an mir, meinen Einstellungen und meinem Mindset gebastelt. Ich will immer alles Wissen, auch über mich selber 😀 Und ich weiß über mich selber, dass mich viele Hostels grad zum Beispiel nerven. Will ich gar nicht hin. Jetzt mag ich tolle Hotels, ich mag sparsames und minimalistisches Reisen, aber mein Wohlfühlen hat für mich einen sehr hohen Stellenwert, sodass ich auch echt gern und häufig in etwas teuren Hotels oder in „fancy places“ wohne, wie mein englischer Freund, Ben, immer so schön sagt 🙂

Ben, ja das ist auch so eine Geschichte. Ich hab ihn ja in Kambodscha kennengelernt und niemand weiß, wie alles gekommen wäre, wenn ich diesem zauberhaften, verrückten Menschen mit dem tollsten Lächeln und dem wunderschönen Herzen nie begegnet wäre. Aber das ist mir auch egal, denn die Vergangenheit hat ja nichts mit der Zukunft zu tun. Ich genieße jeden Moment und ich reflektiere viele Momente. Und da komm ich der ganzen Geschichte schon ein bisschen näher jetzt.

Ich bin ja Soziologin, tatsächlich habe ich mehr als 5 Jahre die Menschen, das Zusammenleben an Universitäten studiert und erforscht. Danach hab ich das alles „offiziell“ zur Seite geschoben. Aber seit etwa 2 Jahren ist es wieder so präsent, dass ich darüber nachdenke, es einfach zu teilen, weil all das so wertvoll ist (finde ich.). Ich verschlinge alle Bücher, ich kann nicht aufhören nach tollen passenden Podcasts zu suchen. Tatsächlich habe ich so viel darüber nachgedacht und wenn ich das jetzt alles mal reflektiere, dann fällt mir auf. Soziologie, Empathie und Heartisting war schon immer meins. Total. Ich hab das nur immer heimlich in meinem stillen Kämmerchen gemacht.  Ganz privat für mich selber. Auf meine privaten Notizzettel geschrieben, in meine eigenen Dateien. Und dann hab ich das vor etwa 10 Monaten alles einmal durchgeschaut und einen Entschluss gefasst.

Ich möchte, dass das, was meinen privaten kleinen Kopf ohnehin täglich beschäftigt (neben all der „Arbeit“, den Coaching Gesprächen, der Noamdweek, den Kunden), ich möchte das genau das, die Soziologie, die Flexibilisierung von Verhaltensmustern, die persönliche Weiterentwicklung und der Ausbau der Leistungsfähigkeit, der Selbstreflexion und vor allem der Lebensfreude der Mittelpunkt meines Lebens ist. Ich möchte, dass das Beraten und Helfen in meiner beruflichen Welt Priorität hat.

Ich biete Coachings an (Skype), du kannst (bald) meinen kostenlosen Podcast hören und es gibt auch ein paar Tools, die du dir auf meiner Seite holen kannst, damit du das alles ganz alleine rockst. Sich selber lenken, statt von anderen gelenkt zu werden!

Bei mir stehen nämlich Kurzzeitcoachings (so oft wie nötig und so selten wie möglich) auf der Tagesordnung, genauso wie der ABSOLUTE VERZICHT auf Yoga und herkömmliche Meditation. Für mich natürlich, nicht zwangsläufig auch für dich. 🙂

Außerdem habe ich eine Coaching Methode entwickelt, die sich bestens zum Selbstcoaching entwickelt. Ich geb dir alles was du brauchst um durchzustarten und dann brauchst du mich nie wieder. Das ist das Konzept. Ich will nämlich kein Guru sein, zu dem die Menschen aufschauen. Ich möchte einfach auch als Laura gesehen werden, die einfach andere Sachen weiß als du, diese super gern teilt und deren Ziel es ist, dass du dich selber steuerst, bevor andere das Lenken übernehmen. So.

Dafür habe ich mit der Nomadweek schon den ersten Meilenstein gelegt. Tattsächlich gab es schon viele Meilensteine vorher, aber die waren ja heimlich, wie zum Beispiel, dass ich tatsächlich schon wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht habe. Dass ich Online Coaching gemacht habe, die Menschen bei der Weltreise – Entscheidung geholfen haben. Da habe ich ganz auf meine methodischen, meine soziologischen und wissenschaftlichen Kenntnisse gesetzt., Darauf, dass ich in meinem „Angestellten Berufsleben“ Workshops geleitet habe, immer schon mit Menschen gearbeitet habe. Und es gibt nichts, was ich besser kann, was mich mehr begeistert, was mehr „Ich“ ist.

Ich habe selten hier geschrien, wenn es darum ging, ob jemand erzählen möchte, wie toll er ist. Das möchte ich auch heute noch nicht. Ich bin allerdings sehr selbst – bewusst, denn ich weiß was ich kann und ich weiß, was ich in die Welt herausschreien kann um zu unterstützen. Und das werde ich jetzt machen.

Dafür wird Placeless in den Hintergrund rücken und gemeinsam mit Backpacking- Kambodscha mein kleines Hobby bleiben, an denen ich in meiner Freizeit als Ausgleich arbeite. Das wollte ich euch heute einfach mal verkünden. Weil ich nämlich auch diese Facebook Seite jetzt ein bisschen umbenenne. Placeless wird immer hier drin stecken und meine Gedanken und auch das Reisen.

Ich würde mich unglaublich und wahnsinnig freuen, wenn du trotz der Veränderung Lust hast meinen Weg mit mir zu gehen. Er wird wohl etwas strukturierter, weniger chaotisch, aber nicht weniger spannend. Denn ich bin der selbe Mensch, ein Mensch, der seinem Herzen und seinen Leidenschaften folgt und der sich beigebracht hat das Treffen von Entscheidungen, das Leben und strukturierte Weiterentwicklung zu lieben. Und dabei unterstütze ich dich jetzt und jeden, der Bock auf diese Unterstützung hat.

WICHTIG: Bei mir wird es nie nie nie Yoga und herkömmliche Meditation geben 😀 Ich find das einfach nicht geil und das hat mich nie vorangebracht.

MEGA GEIL, wenn du den Text zu Ende gelesen hast! Ich habe mich bemüht mich kurz zu fassen und trotzdem alles zu sagen, dass ich dir sagen möchte. Ich fänd es super, super schön, wenn wir verbunden bleiben würden, auch wenn das Mädchen hinter Placeless jetzt ein bisschen aus den Schuhen rausgewachsen ist und das Gesicht, der Geist und die Vision dieses Menschen mehr zum Vorschein kommt. Ich verspreche ich reise weiterhin, ich verspreche ich teile weiterhin meine Gedanken. Ich verspreche ich bin am Start, wenn du Fragen hast.

Schau dich gern auf meiner Seite um, bevor du dich entscheidest, ob unsere Wege sich jetzt trennen müssen. Ich hasse Abschiede, daher gib mir doch gern ein „Daumen hoch“, wenn du weiterhin mit mir bist. Ich würd mich wahnsinnig freuen! <3

  • Trainings/ Coachings (Kurzzeit)
  • Selbstcoaching & Input
  • Kostenlose Kurse
  • Online Produkte
  • Kein Yoga
  • Keine herkömmliche Meditation
  • Kein Schischi
  • Regeln der Logik, der Wissenschaft und empirischer Erkenntnisse
  • Laura

Und hier findest du mich jetzt immer, allerdings erst einmal ohne Blog, dafür aber bald mit Podcast. Schau dich gern mal um und gib mir Feedback!

Laurachristinelink.com

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5 Gründe, warum du nicht ohne Reiseapotheke unterwegs sein solltest

Reiseapotheke

Da haben wir es doch schon wieder. Diese Erwachsenenthemen Auslandskrankenversicherung (hier meine Empfehlungen dazu, nicht nur für Kambodscha), Sparbuch und Reiseapotheke. Fällt ja alles irgendwie in eine Kategorie. In die Kategorie “ich kümmere mich gut um mich” oder in die Kategorie “ich reise vorausschauend”. Ich hatte auf meinen vergangenen Reisen nicht immer mein kleines rotes Beutelchen mit den wichtigsten Medikamenten dabei. Aber meine Reiseapotheke ist definitiv auf allen kommenden Reisen dabei. Warum und was drin ist erzähle ich dir jetzt!

 

Ich packe meine Reiseapotheke und es kommt mit…

Schmerzmittel. Für mich (mit dem Alter :-D) sind Schmerzmittel eines der Dinge, die ich sehr zu schätzen gelernt habe. Während ich früher versucht habe absolut keine Schmerzmittel zu mir zu nehmen, erschien mir das mit der Zeit immer unlogischer. Warum soll ich meinen Körper mit Schmerzen quälen, meinem Körper den Stress zumuten und die Schmerzen nicht mit einem leichten Schmerzmittel (z.B. Ibuprofen) beruhigen? Also, Schmerzmittel sind bei mir auf Reisen dabei, allerdings nur, wenn z.B. die Kopfschmerzen so stark sind, dass sie meinen Alltag beeinflussen. Ganz nach dem Prinzip. So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

Natürlich kannst du gängige Schmerzmittel auch nahezu überall auf der Welt einkaufen, allerdings gibt es da ein, zwei kleine Haken, die mich dazu bringen, dir die Empfehlung mit auf den Weg zu geben, eine minimale Reiseapotheke bereits vor deiner Reise vorzubereiten.

1.Verfügbarkeit

Der wichtigste Grund für mich, eine kleine Reiseapotheke mit mir zu tragen ist wohl die Erreichbarkeit. Vor allem als Backpacker kommt es nicht selten vor, dass wir mal einige Stunden im Bus, auf dem Boot oder auch einfach im Flugzeug verbringen. Wenn dann ein starker Kopfschmerz oder in meinem Fall auch gern mal Rückenschmerzen (nach meinem Unfall besonders häufig) auftreten und gerade keine Apotheke erreichbar ist, dann haben wir keine Wahl als den Schmerz zu ertragen und das kann uns manchmal auch echt den Tag vermiesen. Einige Produkte wie zum Beispiel eine spezielle Anti Baby Pille mag übrigens zudem in deinem Reiseland nicht (so einfach) verfügbar sein.

2.Fälschungen

Besonders in Asien (und ich glaube auch in Südamerika, aber da müsst ihr Daniel von Southtraveler fragen) ist das Thema gefälschte Medikamente ein großes Ding. In offiziellen Apotheken kann man in der Regel ganz unbesorgt  Medikamente einkaufen. Besonders in ländlichen Gegenden oder auf Märkten kann man sich allerdings besonders als Tourist nicht richtig sicher sein, was nun wirklich drin ist, in den Paracetamol Tabletten. Die Apotheke zu Hause oder die Online Apotheke sind also für die wichtigsten Dinge auf jeden Fall die bessere Wahl.

3. Kostenpunkt

Besonders in Asien sind günstige Variationen von Viagra, Tramodol und Co verfügbar. Mal abgesehen davon, dass es Fälschungen sein könnten, gibt es auch einige Produkte, bei denen es umgekehrt ist. Wer die Sonnencreme zum Beispiel im weitesten Sinne zur Reiseapotheke zählt oder auch einfach Kosmetika, der wird für diese Dinge im Ausland häufig deutlich tiefer in die Tasche greifen müssen. Also am besten vorher recherchieren und vergleichen. Dieser Tipp gilt für alle, die ihr Geld nicht zum Fenster hinauswerfen möchten. 🙂

4. Zeit

Wenn wir eines alle nicht haben, dann ist es Zeit. Und das stimmt zwar überhaupt nicht, denn es liegt an uns, wie wir unsere kostbare Zeit verbringen. Aber genau deshalb ist einer der Top Gründe FÜR eine kleine Reiseapotheke definitiv der Zeitaufwand. Wenn dich auf einmal ein Migräneanfall plagt, du eine Infektion hast, die schmerzhaft ist, dann ist das letzte was du möchtest, dich auf die Suche nach einer Apotheke begeben. Ich sage nicht, dass du einen halben Apothekerschrank mit dir tragen solltest.

Für Minimalisten empfehle ich (aus oben genannten Gründen) auf jeden Fall folgende Dinge einzupacken:

  • Schmerzmittel, von denen du weißt, dass du sie gut verträgst
  • ein Mini- Erste Hilfe Set: Pflaster, Jod
  • Iberogast o.ä. gegen Magenbeschwerden & Übelkeit
  • Breitbandantibiotikum für Langzeitreisende; nicht notwendig für Urlauber, die ohnehin im Hotel unterkommen und ärztliche Versorgung um sich herum haben 😉
  • individuelle Medikamente (Pille, etc.)

5.Gefühl

Das mag für dich jetzt nach einem totalen “Laura – Tipp” klingen. Ist es vielleicht auch. Mir jedenfalls gibt es ein wesentlich entspannteres und besseres Gefühl, wenn ich weiß, dass ich die notwendigste Versorgung für den Fall der Fälle dabei habe. Und genau das ist ja auch das letzte, über das ich mir auf meinen Reisen Gedanken machen möchte, meine Reiseapotheke 🙂


Ich hoffe ich konnte dich nun zur Vernunft bringen 😀 und du packst die notwendigsten Dinge vor deiner Reise ein, nimmt ja nicht viel Platz weg und kann sich wirklich lohnen! Und, du hast ein entspanntes Gefühl. Genieß deine Reisen!

 

 

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