5 Wege, die Vorfreude zu verlängern & das Warten zu verkürzen

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Vorfreude!

Noch 23 Tage bis zur nächsten Reise und ich kann es kaum abwarten. Kuba ich komme.

Geht es Euch auch so? Mein Leben ist ja generell so strukturiert, dass ich immer auf die nächste Reise hinarbeite. Einen Zeitpunkt zu dem ich keine Reise oder einen Tripp geplant habe gibt es nicht. Ich achte auf meine Work- Travel- Balance und das macht mich glücklich. Lest hier die 5 besten Tricks Eure Vorfreude zu verlängern und das Warten zu verkürzen

Mein letzter Tripp war im Dezember 2014 nach Hamburg, meine letzte Reise im November 2014 nach New York. Jetzt wird es wirklich wieder Zeit für eine kleine, wundervolle Reise. Aber es kommt mir noch so lange vor. 23 Tage, davon noch 17 Tage früh aufstehen und arbeiten, noch 24 mal schlafen. (Das denke ich mir jetzt, aber jetzt weiß ich auch noch nicht, dass AirBerlin mir da einen Strich durch die Rechnung macht. Lies hier warum.) Seit Weihnachten etwa geht das nun so, ich habe eine App mit einem Countdown und weiß so immer zuverlässig wie lange ich noch warten muss. Aber mit der Zeit habe ich auch einige Strategien entwickelt um mir die Wartezeit, zumindestens gefühlt, zu verkürzen.

dubai1. Reiseführer, Reisezeitschriften, Dokus, Erfahrungsberichte

Ich steigere die Vorfreue indem ich mich (nicht in allen Fällen) intensiv mit dem Reiseland oder Reiseziel beschäftige. Nicht nur Sightseeing, sondern vorallem auch die Geschichte der Region, Erfahrungsberichte oder Schnappschüsse interessieren mich. Reisemagazine wie der Traveller von Lonely Planet oder verschiedene Reiseforen ziehen mich in der Zeit des Wartens magisch an. Allerdings finde ich es nicht für jedes Reiseziel sinnvoll, die Region schon vor dem Besuch in und auswendig zu kennen. An einigen Orten ist es magisch es einfach zu erkunden, auf sich wirken zu lassen und ohne Vorwissen oder Vorurteile anzureisen! Ansonsten hilft auch Reiseliteratur. Lies einfach fern. Es nimmt Dich mit und öffnet Dir neue Wege. Da hast du auch Lust drauf? Dann schau doch mal in meine Rezension zur Kunst des Reisens.

Cayo Blanco, Kuba
Cayo Blanco, Kuba

2. Urlaub “verfrühen”

Ich bin wohl wirklich ein kleiner Reisefreak. Dadurch, dass meine Reisezeit im Vergleich zu digitalen Nomaden oder Langezeitreisenden verhältnismäßig eingeschränkt ist, will ich meine Reisezeit aber auch so gut wie möglich nutzen. Meine Herausforderung an der Stelle ist weniger das Reisebudget, als die begrenzte Zeit. Geht mein Flieger also Mittwoch morgens um 09:00 Uhr, ich muss am Tag zuvor jeden noch bis  15:30 Uhr im Büro sein, versuche ich meinen Urlaub trotzdem “vorzuziehen”. Da ich an dem Bürotag am Dienstag nicht vorbeikomme und definitiv bis 15:30 Uhr brav meine Arbeit erledige, buche ich mir eben eine Übernachtung ab Ab-Flughafen. Dadurch habe ich drei Vorteile

  1. Ich spare am Morgen des Abflugs Zeit. Kein Stau zur Hauptverkehrszeit. Kein Stress und übertrieben frühes Aufstehen.
  2. Late Night Check In am Abend vor dem Abflug ohne großen Aufwand möglich. Daraus folgen möglicherweise bessere Sitzplätze, falls ich mir eine vorherige kostenpflichtige Reservierung nicht gegönnt habe.
  3. Ich verlängere meinen Urlaub gefühlt um eine Nacht und kann mich mit der wundervollen Flughafenatmosphäre bereits einen Tag eher aus dem Alltag ausklinken.

3. Sprache lernen

Es geht nach Kuba? Dann raus mit den Spanisch-Büchern. Bisher war ich an keinem Ort der Welt, an dem sich die Einheimischen nicht gefreut haben, wenn man mit ein paar Brocken der Landessprache und einem freundlichen Lächeln glänzen konnte. Es macht Spaß, es ist wertschätzend und es verkürzt die Reisezeit. Und das ein oder andere Mal werden sich die Sprachen sicherlich wiederholen, sodass sich das Spanisch nach ein paar Jahren und vielen weiteren Reisezielen sicherlich schon sehen lassen kann. 😉

4. Reisevorbereitungen ausdehnen und träumen

 

Am Beispiel Kuba wird es gut deutlich. Ich werde meine Zeit auf Kuba unter anderem in Hotels, aber auch bei kubanischen Familien zu Hause, in einem casa particular, verbringen. Das ist für mich neu und umso spannender. Kuba selber kenne ich schon, nicht aber die Familie bei der ich wohnen werde. Ich möchte der Familie gerne ein oder zwei kleine Gastgeschenke mitbringen, aber was ist angemessen und worüber würden sie sich freuen? Damit habe ich mein erstes Recherchethema gefunden, mit dem ich mir die Wartezeit verkürze und die Vorfreude erhöhe.

kuba

Ich mag es, gedanklich schon Wochen vorher eng mit der Reiseregion verbunden zu sein. Ich habe mir natürlich ganz grob überlegt, was ich von Kuba erwarte, was ich in der Zeit gerne erleben würde. Nicht, dass ich mich auf etwas festlege, aber träumen muss sein!

Ich würde sehr gerne surfen lernen. Bisher kann ich es noch nicht, bin aber scharf drauf. Ich habe gelesen, dass es auf Kuba nur kleine Wellen gibt- Wäre ja top für mich als blutige Anfängerin. Aber Surfschulen? Auf Kuba läuft alles ein bisschen anders. Aber, meine ausgedehnten Vorbereitungen und Recherchen zu dem Them laufen noch..23 Tage habe ich ja noch Zeit 😉

5. Darüber schreiben und erzählen

Ich betreibe diesen Blog hier nicht um Geld damit zu verdienen oder Menschen zu langweilen. Vorallem betreibe ich den Blog, weil das Reisen abgöttisch liebe und meine Eindrücke gerne festhalten möchte. Ich habe diverse male angefangen in Reisetagebücher zu schreiben, davon habe ich jetzt schon mehrere und keins führe ich weiter.

Ein Blog passt einfach besser zu mir.

Natürlich freue ich mich wie eine Schneekugel, wenn ich sehe, dass jemand meine Artikel liest! Wenn nicht, dient es mir trotzdem als Ventil für meine Reisesucht und je mehr ich über reisen schreibe, umso mehr freue ich mich auf die nächste Reise. Also ein dicker Punkt um die Vorfreude zu steigern.

Brauchst du auch ein Ventil weil deine nächste Reise noch so weit weg ist? An dieser Stelle lade ich Dich herzlich zu einem Gastbeitrag ein, den du aus Liebe zum Reisen schreibst. Mail mir einfach oder hinterlasse einen Kommentar.

Seid placeless!

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KategorieDas Magazin
Placeless

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Wir sind Bini & Laura - wir lieben die Freiheit, unser Leben und Veränderungen. Wir arbeiten an unserem Business, Mindset und Wohnort - jeden Monat, jede Woche, jeden Tag. Mensch zu sein mit allem Pipapo, Schwächen und Stärken finden wir ziemlich cool. Wir wollen dazu inspirieren lebenslang zu lernen, frei zu sein und sich selber weiterzuentwickeln!

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