Brauchen wir eine Morgen-Routine? Erstmal ausschlafen!

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Koh Rong

Es spielt keine Rolle wann du aufstehst sondern wie

Es gibt Tage, an denen stehe ich auf und weiß schon vorher, dass es nur ein ganz großartiger Tag werden kann. Es gibt auch Tage, an denen stehe ich auf und weiß schon vorher das es ein richtig blöder Tag wird. Woher ich das weiß? Weil ich das selber beeinflusse. Wenn ich morgens wach werde und direkt das Gefühl habe, dass ich zu spät aufstehe, den halben Tag verschlafen habe, habe ich direkt ein schlechtes Gewissen. Ich bilde mir dann morgens um zehn Uhr ein, dass ich heute nichts mehr schaffen könne, weil es schliesslich schon so spät ist, dass der Tag eh schon fast wieder vorbei ist. An anderen Tagen, wenn ich um acht Uhr von selber wach werde, sprühe ich nur so vor Energie, mache mein Workout gleich nach dem Aufstehen und fühle mich fresh und bereit für den Tag, voller Motivation. Am Ende ist es Lachs, ob ich nun um 8 Uhr oder um 10 Uhr aufstehe, denn in der Theorie kann ich in beiden Fällen noch super viel schaffen. Es liegt also null an der Uhrzeit zu der ich aufstehe, sondern an meinen Gedanken und wie ich mich und meinen Kopf auf den Tag einstimme. Unter der Woche lange im Bett liegen zu bleiben führt bei mir zu einem schlechten Gewissen mir selbst gegenüber. Weil ich meinen Möglichkeiten nicht gerecht werde. Toll reflektiert, Laura, aber was machen wir jetzt mit dieser Erkenntnis? Ich dachte immer die beste Idee sei es, gegen das schlechte Gewissen anzukämpfen und meinem Kopf zu erklären, dass ich machen kann was ich will. Das hat nicht funktioniert und zu noch schlechterer Laune am Morgen geführt (weil fail beim Versuch das Gewissen zu beeinflussen). Also habe ich es andersherum versucht und einfach entschieden mein schlechtes Gewissen herzlich zu begrüßen und willkommen zu heißen.

Unterbewusstsein & schlechtes Gewissen

Mein Unterbewusstsein hat keine Lust unter der Woche im Bett zu schimmeln, sondern möchte etwas machen, schaffen und bewirken. Warum also im Bett liegen bleiben? Ich akzeptiere mein Gewissen also jetzt genauso wie es ist und stehe einfach auf, wenn es sich gut anfühlt, statt meinem kleinen & gemeinen Schweinehund nachzugeben und im Bett zu bleiben. Ich stehe auf und starte den Tag, weil es sich dann so viel besser anfühlt. Mein schlechtes Gewissen richtet sich nicht nur nach dem Kalender und den Wochentagen sondern auch danach, was die Menschen in meinem Umfeld so machen. Wenn meine Mitmenschen schon früh aufstehen und morgens viel schaffen, dann schreit mein schlechtes Gewissen ich solle das auch tun. Wenn alle um mich herum lange schlafen, dann ist es meinem Gewissen Lachs was ich mache. Aber, wenn ich etwas schaffe, während die Langschläfer noch rumlümmeln, dann ist mein Unterbewusstsein umso mehr stolz auf mich, denn ich lasse mich dann nicht von der Trägheit anderer beeinflussen. Das alles hab ich in den letzten Wochen herausgefunden und für mich in meinen Alltag integriert. Ich stehe auf, wenn ich weiß, dass ich etwas schaffen möchte. Wenn ich tatsächlich müde bin, weil ich bis spät in die Nacht gearbeitet habe, dann schlafe ich mich aus und mein Gewissen ist okay damit. Also habe ich mein Gewissen dazu überredet, dass ich wieder ein echtes und richtiges Wochenende haben darf. Das heißt zwei Tage in der Woche, an denen das Wort “Leistung” nur freiwillig und von ganzem Herzen herausgeholt werden darf. Ansonsten muss es bis Montag unter Verschluss bleiben. Wenn ich also Bock habe Samstags den ganzen Tag im Bett zu verbringen, dann mache ich das. Und mein schlechtes Gewissen schläft dann mit mir aus.  
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KategorieDas Magazin
Placeless

von

Wir sind Bini & Laura - wir lieben die Freiheit, unser Leben und Veränderungen. Wir arbeiten an unserem Business, Mindset und Wohnort - jeden Monat, jede Woche, jeden Tag. Mensch zu sein mit allem Pipapo, Schwächen und Stärken finden wir ziemlich cool. Wir wollen dazu inspirieren lebenslang zu lernen, frei zu sein und sich selber weiterzuentwickeln!

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