Alleine reisen, unterwegs arbeiten - with love & karma

Weltreise finanzieren – Ist doch ganz einfach! Blogger berichten.

Weltreise finanzieren – Ist doch ganz einfach! Blogger berichten.

Weltreise finanzieren, so geht´s

Das kostet doch Unsummen. Egal ob als Alleinreisende, als Familie oder als Paar, ich habe hier mal ein paar Inspirationen zusammengetragen, um Euch vom Fernseher wegzubekommen und stattdessen die Welt zu bereisen! So unmöglich, wie die Leute sagen, ist das alles nämlich gar nicht.

Es ist möglich, aber es wird dir nicht einfach so zufliegen. Mach dir einen Plan, sei motiviert, trenn dich von Dingen und lass dich jetzt einfach inspirieren.

Vielleicht ist dieser Artikel der erste Schritt zu deiner persönlichen Weltreise? 😉

KOMM´Wir machen das jetzt einfach – auf Langzeitreise

Den Blog der beiden verfolge ich schon ewig. Ich liebe ihre Art zu schreiben und ich mag es, wie sie den Leser überall hin mitnehmen. Ihr könnt die zwei natürlich auch auf Facebook begleiten. Das Stalken lohnt sich 😛

Also ich bin voller Hoffnung, dass sie auch Dich motivieren können und dich inspirieren, die Welt zu entdecken. Und (noch mehr) zu reisen! Wie sie sich während ihrer Reise finanzieren haben sie mir erzählt…

Komm wir machen das jetzt einfach

„Mittlerweile haben wir uns mehrere Einnahmequellen geschaffen. Zum Teil wird die Reise durch Bolles Teilzeitsteile bei ihrer alten Firma finanziert, dort arbeitet sie schon seit vier Jahren und übernimmt seit unserem großen Schritt die Wochenendschichten.

Des Weiteren ist unser Südafrika Reiseführer für Backpacker und Individualisten seit Mitte Januar online, auch das bringt stetig mehr Geld ein. Zusätzliche arbeiten wir als Texter für ein Reiseportal und für andere Kunden, die eben einen Text zum Thema XY benötigen.

Der Blog ist mittlerweile groß genug um für Werbepartner attraktiv zu werden, so konnten wir durch sponsored Content ebenfalls Einnahmen erzielen. In Zukunft möchten wir weitere Dienstleistungen wie z.b. Homepageprogrammierung und Content-Erstellung anbieten.

Das nächste Buchprojekt liegt ebenso in der Schublade wie viele weitere Ideen, die das neue Jahr großartig werden lassen. Wichtig ist es, immer weiterzumachen und sich niemals auf den Lorbeeren auszuruhen. Denn sobald eine Geldquelle einbricht lastet wieder viel Druck auf dein Schultern.

Das Gute daran ist jedoch, dass man selbst aussuchen kann, an was man arbeiten möchte. Dadurch fühlt sich das alles gar nicht nach Arbeit an, schließlich ist es etwas, woran man Spaß hat. Und am Ende dafür bezahlt zu werden, fühlt sich noch immer absolut verrückt an.“

Beachlifestyle – Eine Familie auf Reisen

Meistens ist es ja so, dass auch wir Blogger, gern andere Blogs lesen. Der zauberhaften Familie könnt ihr, genau wie ich, über Facebook oder natürlich direkt über ihren Blog folgen. Besonders spannend ist dieser Blog, weil sie sie ihre Reise einfach so ganz anders finanziert haben und eben nicht wie die meisten Low Budget reisen.. Wie sie es statt dessen machen? Das haben sie mir verraten!

beachlifestyle

„Die Frage der Finanzierung unserer Weltreise ließ bei uns meist nicht lang auf sich warten. Dies ist verständlich, den Traum so einer Reise haben viele, realisiert wird er jedoch meist nie.

Die meisten bringen nicht den Mut auf, den Schritt zu wagen oder spätestens beim Blick auf das Konto holt einen die Realität ein.

Auch bei uns war es nicht anders, der Mut war immer vorhanden, allerdings haben wir unsere kleinen Ersparnisse in eine Immobilie sowie in den Aktienmarkt investiert.
Die Entwicklung der Immobilienpreise als auch der Preise am Aktienmarkt haben sich sehr zu unseren Gunsten entwickelt, sodass wir 2015 entschieden haben, unsere Wohnung zu verkaufen.

Verkaufsgewinne auf andere Art nutzen

Der daraus entstandene Verkaufsgewinn sowie die bereits vorhandenen Aktien finanzieren uns die Weltreise und sind gleichzeitig unsere Einnahmequelle. Unseren zukünftigen Lebensunterhalt werden wir also aus Dividenden- und Spekulationsgewinnen bestreiten. Aufgrund meines Ausbildungsberufs als Bankkaufmann sowie mehrjähriger Erfahrung im Wertpapierbereich (sowohl beruflich als auch Privat) sind gewisse Grundlagen vorhanden.

Auf der Weltreise habe ich mir dann meist morgens, noch bevor meine beiden Damen wach waren, Nachrichten durchgelesen und die ersten Kurse verfolgt. Dank der heutigen Technik ist es kein Problem mehr, Pushnachrichten bei bestimmten Ereignissen oder Kursen zu bekommen, um aktiv werden zu können.
Dies habe ich natürlich auch in Anspruch genommen und somit doch einen recht entspannten Tag gehabt. Teils war es bezüglich des Internet zwar nicht einfach( gerade Kuba war der Horror), aber im grossen und ganzen war das Arbeitsleben doch recht entspannt 😉

Nun sind wir seit einigen Wochen zurück in Deutschland und getradet wird nach wir vor. In einigen Tagen geht mein neuer, normaler Job wieder los, sodass einer weitere Einnahmequelle vorhanden ist, um noch viele schöne weitere Träume zu erfüllen.“

4 Legs 2 Backpacks – Weltreisen als Paar

„Keine feste Route, kein großes Budget, aber jede Menge Reiselust.“ Ist das Motto der beiden Weltreisenden von 4 Legs 2 Backpacks. Auf ihrer Facebook- Seite und auf ihrem Blog kannst du die beiden auf ihrer Reise begleiten. Gestartet sind sie an Nikolaus, dem 06.12.2016 und haben vorher die Tage gezählt. Auch die beiden habe ich gefragt, wie sie diese Reise überhaupt finanzieren können… das ist ja meist das größte Fragezeichen, wenn es darum geht den Wunsch einer Weltreise zu realisieren.

Und, dass sie das Reisen lieben, das sieht man den beiden auch an ♥

4 Legs 2 Backpacks

Also Nira & Christoph, wie finanziert ihr Eure Weltreise?

„Sicherlich eine der häufigsten Fragen, die uns immer wieder gestellt wird. Schon, als wir angefangen haben, im Bekannten- und Freundeskreis über das Thema zu sprechen, wurden die Augen groß. „Wie könnt ihr euch das leisten? Ich könnte das nie!“

Wir sind der Meinung, man muss keine Bank ausrauben oder einen Millionär heiraten, um sich den Wunsch einer Weltreise zu ermöglichen. Oft ist man selbst die größte Hürde. Man hat sich eine Comfort Zone aufgebaut, die man nicht missen will. Aber das ist Luxus!

Wir kommen beide aus dem Studium. Haben Teilzeit gearbeitet und Nebenjobs gemacht. Wir haben in circa zehn Monaten 8.000 – 10.000 Euro pro Person gespart. Das geht, wenn man konsequent ist.

Unser persönlicher Drei-Punkte-Plan war: Geld verdienen, Geld sparen, Geld freisetzen!

Wir haben uns jeder ein Reisekonto angelegt und den Maximalbetrag, den wir im Monat sparen konnten, sofort auf das Konto gezogen. Wenn wir am Ende des Monats festgestellt haben, dass da noch mehr geht, haben wir den Beitrag erhöht.

Statt neue Klamotten zu kaufen, sind wir auf den Flohmarkt gegangen und haben Sachen verkauft. Da wir keinen Untermieter für unsere Wohnung gefunden haben, haben wir alle großen Möbel verkauft, statt sie einzulagern. Bevor unser kleines Auto verrostet wäre, haben wir es verkauft. So bleibt es wenigstens in Bewegung.

Oft waren es viele kleine Beträge, die sich am Ende zu unserem Budget aufsummiert haben. Wir haben lieber selbst gekocht, als Essen zu gehen. Wir haben alle unsere Fixkosten überprüft. Wo können wir sparen? Gasanbieter? Stromanbieter? Versicherungen?

Scheinbar Peanuts, aber da kommt wirklich etwas zusammen.

Dann kommt es natürlich auch darauf an, wie man reisen möchte. Wir sind Backpacker. Unsere Unterkünfte sind entweder günstig oder einfach oder beides. Selbst in Afrika haben wir unsere Safaris ohne Guide gemacht. Wir machen Touren nur, wenn wir nicht selbst dorthin kommen oder es alleine teurer wäre. Wir essen lieber an lokalen (Gar-)Küchen, als in Restaurants oder Burgerketten. Und wir handeln um jeden Euro. Immer und überall.

Unsere Devise war immer: Lass es uns lieber mit dem, was wir haben, versuchen, als es ganz zu lassen. Und wir lieben es schon jetzt!

MEINE UMWEGE – SOLO LANGZEITREISE

Alex hat genau wie ich ihren Job gekündigt, um ihre Langzeitreise zu starten. Sie kommt aus dem Ruhrgebiet und ich habe ihren Blog von Beginn an verfolgt. Sie hatte vor ihrer Reise ungefähr genauso viele Schuhe wie ich, von denen sie sich auch getrennt hat. Aber, man weiß ja wofür. Erfahrungen einer solchen Reise kann einem niemand nehmen. Die Eindrücke, die Alex auf ihrer Reise so macht, teilt sie mit uns unter anderem auf Facebook und auch auf ihrem Blog.

Meine umwege
„Als Laura mich fragte ob ich beim Roundup mitmachen möchte und erzählen mag, wie ich meine Langzeitreise finanziere, sagte ich nur: Was soll ich denn da schreiben? Ich lebe von meinem Ersparten. Ja, genau das ist der Fall.
Doch ich habe weder etwas geerbt, noch habe ich jahrelang auf Sparflamme gelebt. Im Februar 2016 habe ich beschlossen, dass ich 8 Monate später für eine lange Zeit verreisen möchte. Das war auch der Tag, an dem ich mir sicher war, dass ich all die angehäuften Dinge in meinem Leben nicht mehr brauche.Gespart hatte ich zuvor kaum etwas und mein Auto war auch noch nicht abgezahlt. Jedoch begann an dem Tag des Entschlusses, der mir plötzlich so leicht fiel, eine neue Zeit.

Verkaufen!

Ich habe angefangen alles zu verkaufen, was ich besaß. Wer hätte das von jemandem erwartet, der sein Monatsgehalt regelmässig in Kleider und Schuhe investierte. Es wurde immer mehr und mehr. Ein Ankleidezimmer hatte ich natürlich auch. Zwei volle Kleiderschränke Klamotten, teure Markenuhren und über 80 Paar Schuhe.
Ich habe Freunden von meinem Verkauf erzählt, damit die sich umhören und es weiter erzählen. Ich hab Mädels zu Verkaufsnachmittagen eingeladen und bin wöchentlich auf den Flohmarkt gegangen. Jeden Cent habe ich beiseite gelegt und es war nicht einen Moment schwer für mich, mir nicht wieder Kleider zu kaufen. Denn schließlich brauchte ich diese ja nicht mehr. Ich habe per eBay Kleinanzeigen und Kalaydo ebenso verkauft, wie per Facebook.

Zum Minimalisten in 8 Monaten

In acht Monaten habe ich es geschafft, mich auf 2 Kartons und einen Rucksack zu reduzieren. Nun reise ich seit November von diesem Geld. Nicht einen Moment vermisse ich etwas von diesen Dingen. Weder die Kleidung noch Möbel oder mein Auto. Ich bin frei und habe mir diese Freiheit durch diesen Verkauf ermöglicht. Meine Wohnung habe ich gekündigt, weil es in meiner Region schwierig ist, gute Nachmieter zu finden. Einen Monat vor meiner Abreise bin ich dann bei meinen Eltern auf die Couch gezogen um noch eine Monatsmiete zu sparen. Ich mache mir im Moment keine Sorgen darüber, was eventuell mal sein könnte, wenn dieses Geld aufgebraucht ist.

Und, wenn das Geld weg ist?

Ich war jahrelang Recruiterin, habe ein Studium und weiß, dass ich immer wieder einen Job bekommen kann, wenn ich es möchte. Sollte das Geld zu Neige gehen, werde ich gerne darüber nachdenken, ob ich mich wieder niederlassen möchte oder ortsunabhängig arbeiten will.
Beides ist in der Branche kein Problem. Jetzt sitze ich aber lieber im Boot auf dem Weg von Laos nach Thailand, während ich diese Worte hier schreibe und kann nur eins sagen: Materialismus schränkt uns ein. Konsum schränkt uns ein. Und wenn man sich dieser Dinge entledigt, kann man sich Träume finanzieren.“
Eins haben sie alle gemeinsam, sie leben ihre Träume. Ohne „wenn“ und „aber“. Mit Stolpersteinen und Höhen & Tiefen. Nehmen kann ihnen diese Zeit niemand mehr. Und, mir auch nicht. Zum Glück 😀


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.