Wer ich bin und war.

Ich finde es super spannend auf Euren Blogs rumzuwuseln und natürlich auch auf Euren „Wer bin ich?“ Seiten. Es ist schön cool zu wissen wer eigentlich hinter diesen Gedanken, Texten und dieser Art von Leben steckt. Ich selber verstecke mich ja immer ganz gerne..

… habe aber jetzt beschlossen mir einen Ruck zu geben und die Hosen runter zu lassen…
… habe aber wohl noch ne Strumpfhose drunter 😀 Teil 2 folgt also irgendwann, wenn ich noch mutiger bin.. (Nachtrag: Hier ist Teil 2)

Warum der Sinneswandel?

Ich habe Anfang 2015 angefangen regelmäßig den Blog zu betreiben und auch gefallen an Twitter gefunden. Es es wirklich schön sich mit Euch auszutauschen und ich freue mich über jeden Einzelnen Leser und Follower. Es macht umso mehr Spaß, Gedanken mit Euch zu teilen, wenn ich weiß es interessiert noch jemanden außer mir selbst (und vielleicht Mama- Mamas interessiert ja grundsätzlich erstmal alles 😉 ). Tatsächlich wissen nur wenige meiner Freunde und Familie von dem Blog. Niemand von meinen Liebsten darf mir folgen.. vielleicht macht es jemand heimlich. Wäre irgendwie auch schön. Aber ich möchte frei sein, frei von Vorurteilen und Bewertungen. Und jetzt gibt es schon einige Menschen die meine Texte lesen. Ihr gebt mir viel, also geb ich Euch jetzt auch mal das, was ich selber mir von jedem schönen Blog wünsche: Ein „Das bin ich“, heißt bei mir ab jetzt „Hosen runter, aber Strumpfhose drunter“ 🙂

Hosen runter, aber Strumpfhose drunter

Ich fange mal ganz vorne an, wenn dann richtig und mit Liebe.

#ironie

Geboren wurde ich an einem wundervollen Ort, der für Wohlstand, Natur und Harmonie steht #ironie: Gelsenkirchen. Für mich steht der Ort aber tatsächlich für eine erfüllte Kindheit, tolle Menschen und viel Charakter. Ich liebe diese Stadt noch heute, für die etwas eigenen, aber auch vielen schönen Seiten. Ist wohl so, wenn man Auf Schalke groß wird 😉
Erster Freund, Schule, Mädchenkrisen, alles in Gelsenkirchen. Bis ich mich entschied ein kleines Stück erwachsen darf ich werden. Das machte ich in Osnabrück. Zwischen viel Reisen, Kultur & Partys, studierte ich Social Sciences und genoß die Nähe zum Flughafen Bremen in vollen Zügen. Regelmäßige Besuche in London, Prag, Stockholm und Spanien füllten meine Wochenenden, mein Herz und meine Reisesucht.
In dieser Zeit machte ich auch meine erste Fernreise: Bangkok- Bali- Java. Ein Traum. knapp 5 Wochen voller Abenteuer, Sonne, tollen Menschen und dem „Freiheitsgefühl“. Vielleicht schaffe ich es mal einen kleinen Blogpost mit tollen Fotos und Erinnerungen zu kreiieren.. kommt mal auf die To-Do-Liste. Ich liebe Listen, by the way, ein wunderbares Vorgehen um sich selber zu motivieren, eine abgehakte Liste schreit doch förmlich nach einer Belohnung. Find ich super. Ich mag Belohnungen.
Die Liebe und das Chaos trieben mich nach Erfurt und genauso schnell trieben Sie mich auch wieder weg. Zurück nach Hause ins geliebte Gelsenkirchen. <3
Der Ehrgeiz schrie nach einem Master, die Uni in Bochum war also meine neue Homebase und Essen wurde zu meinem Zuhause. Bis heute. Im Herzen ist mein zu Hause aber Gelsenkirchen. Und ich wohne in der ganzen Welt.
Die Welt ist zu schön um nur ein zu Hause zu haben: Home is where my passport is.
Schon tausendmal gehört den Spruch? Trifft deswegen nicht weniger auf mich zu 😉

Studiert und dann ab ins Hamsterrad…

… und da bin ich heute, ich renne und renne immer weiter in meinem Hamsterrad, in meinem Goldenen Käfig. Und wisst ihr was? Ich finde es irgendwie schön. Irgendwie. Ich mein, das Bafög muss zurück gezahlt werden, der Studienkredit muss beglichen werden (ja, zu meiner Zeit gab es noch Studiengebühren in Höhe von knapp 800 Euro/ je Semester) und mein Magen hat Bock auf geiles Essen.

…Bleibt mir nichts anderes als Geld zu verdienen. Womit?

Wirtschaft- Politik- Kommunikation- Soziologie- Event das ist das was ich kann und vereine es in einer Festanstellung als Referentin in der Industrie. Meine Arbeitskollegen sind fast eine kleine Familie, trotz großem Konzern. Ich gehe gerne zur Arbeit, reise aber noch lieber. Und das ist der ewige Kampf, den Engelchen und Teufelchen, auf der linken und der rechten Schulter austragen. Mein Gesicht ist voller Kratzer.

Lange Zeit hätte ich alles dafür getan Digitale Nomadin zu werden, habe die Blogs verschlunge, Artikel mehrfach gelesen, aber mir fehlte der Mut. Der Mut zum Sprung von der sicheren Anstellung ins Ungewisse.

Inzwischen bin ich dahingehend ruhiger geworden, es ist okay für mich Angestellt zu sein, nur eine begrenzte Anzahl an Urlaubstagen zu haben, dafür aber auch ausreichend Geld für Reisen und wundervolle Wochenenden für Kurztripps. Und darüber schreibe ich hier.
Es dreht sich bei placeless nicht darum digitaler Nomade zu werden. Digital Nomaden finde ich saucool, aber je länger ich mich damit auseinandergesetzt habe, es ist nicht das was ich aus tiefsten Herzen will. Auch wenn ich es unglaublich faszinierend finde und wirklich Respekt vor der Kraft und dieser Art zu leben habe! Du siehst es ähnlich? Dann bis du bei mir genau richtig!
Ich möchte Euch nicht mehr überreden digitale Nomaden zu werden, sondern okay zu sein, mit Euch selbst, mit Eurem Job, mit Eurem Leben und die Zeit nicht mit Träumen zu vergeuden, sondern trotz allem die Welt zu erkunden und Euch zu machen von Dingen die subjektiv Eure Freiheit einschränken. Eure innere Einstellung öffnet Euch den Freiraum, schafft Platz für neues, wenn ihr es nur zu lasst. Trotz eines Vollzeitjobs. Einzige Voraussetzung: Der Job sollte Euch Spaß machen.

 

Soviel erstmal zu mir..ich freue mich über Eure Fragen, haut einfach raus. Ruhrpottmenschen darf man alles Fragen 😉
Bis bald, hier auf placeless <3

 

Achja, Laura heiße ich, aber die meisten nennen mich Lory (Kommentar dazu bitte sparen :-D)