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Goldener Käfig

Goldener Käfig

Als Kind gehen die meisten in den Kindergarten: Spielen, Toben, Neues entdecken. Dann folgen Grundschule, weiterführende Schule und dann geht es auch schon los. Der Druck, der Gedanke: Was mache ich aus meinem Leben und wo will ich hin. Was sind meine Ziele, was erfüllt mich, wie werde ich glücklich? Studium, Ausbildung, Auslandsjahr oder der Direkteinstieg in den Job sind in den meisten Fällen die Alternativen. Die Gesellschaft gibt diese ja auch gewissermaßen vor. Geld verdienen, eine feste Partnerschaft und sich fortpflanzen.

Aber was ist mir der Selbstverwirklichung?

Ist das “die Selbstverwirklichung”?

Für viele mag das der Fall sein. Genauso gibt es jedoch die Menschen, die eben diese Möglichkeit der Selbstverwirklichung weniger als Freiheit sondern mehr als „Der goldene Käfig“ sehen. Man hat möglicherweise all das, wonach alle Menschen streben: einen sicheren Job mit gutem Gehalt und Aufstiegschancen, eine stabile, erfüllte Beziehung und eine gemütliche Wohnung in der man sich zu Hause fühlt. Doch wo bleibt das, wonach wir schon als Kinder strebten: Spiel, Spaß und Spannung? Eltern sagen, das ist doch toll, du hast ein sicheres Gehalt und du hast deinem Leben eine tolle, erfolgreiche Richtung vorgegeben. Das worauf man hingearbeitet hat ist erreicht. Ab jetzt läuft alles sicher und ohne Bedenken und offene Fragen weiter. Der Weg ist geebnet und das Abenteuer aus dem Leben verbannt.

Geht es Euch auch so? In welchem Alter sind Euch diese Gedanken gekommen? Was habt ihr dagegen gemacht und was hat auch geholfen? Oder seht ihr das vielleicht ganz anders? Man sollte glücklich sein mit dem was man hat? Schätzen lernen?

Bild: Colourbox.de



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