gegenwind

BLOGPARADE # Gegenwind – Was tun bei Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik?

Gegenwind für alle.

Frank Albers,  Personal Trainer für erfolgreiches Selbstmanagement hat zu einer Blogparade eingeladen. Wie ich ausgerechnet auf seine Seite gestoßen bin? Vielleicht war der #Gegenwind in meinem Leben „schuld daran“, dass ich meine Blog- Interessen ausgeweitet habe.

So oder so, ich bin froh auf seiner Seite gelandet zu sein. Spannende Artikel zu vielen Themen und Bereichen, einfach effektiv 😉 Ich habe mich inspirieren lassen und nehme daher auch gerne an der Blogparade teil. Genauso bin ich aber auch gespannt welche Erfahrungen ihr mit Gegenwind so gemacht habt?

Ein kurzer Hinweis bevor ihr anfangt mich wie ein offenes Buch zu lesen :-) Der Artikel hat mich tatsächlich auch einiges an Überwindung gekostet. Und an einigen Stellen schweift er vielleicht auch etwas ab, weil es zum Thema beiträgt. Zu Fehlentscheidungen zu stehen kostet eben auch immer ein bisschen Mut und im echten Leben gehöre ich wohl eher zu den „Halbmutigen“, wie ihr vielleicht schon wisst bin ich immer noch im Hamsterrad und nicht auf Weltreise.

Die Konsequenzen & Kritiken mit Reife zu tragen und konstruktiv zu nutzen ist ja bekanntlich auch nicht immer ein Zuckerschlecken. Also, ich bin gespannt was ihr über meinen Artikel denkt und wie ihr das empfindet. Segel spannen für den # Gegenwind.

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Die große Frage, um die sich dabei alles dreht ist: Was tun bei Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik?

Für diejenigen, die jetzt als „neue Leser“ dazu gekommen sind, ganz kurz zu meiner Person, ohne, dass ihr genötigt seid meinen ganzen Blog zu lesen, um mitfühlen zu können 😉 Ansonsten: ersten Absatz einfach überspringen, wobei ich ihn ganz gelungen finde (bekomme ich jetzt Gegenwind für Eigenlob? :-) )

Ich bin reisesüchtig, von einem Reisedämon besessen. Ich bin Ende zwanzig, liebe das Leben, stecke aber währenddessen in dem Hamsterrad der Gesellschaft. Heißt, ich habe studiert und einen Standard-Bürojob und kann nicht behaupten, dass ich besonders glücklich damit bin. Aber auch nicht, dass ich mutig genug bin, auszusteigen. Also bin ich täglich auf der Suche nach neuen Wegen und Ideen, liebe es mich durch Blogs zu wühlen, immer auf der Suche nach Inspiration und nach dem stillen meines Fernwehs. Und währenddessen schreit der Reisedämon immer ganz laut: Hau ab hier, sei glücklich, tu was Du willst, bereise die Welt. Und genau diesen Weg beschreibe ich hier auf meinem Blog in einem geordneten Chaos. Schön, dass Du jetzt auch da bist 😉

Fehlentscheidungen und Rückschläge sind für mich…

… (und vermutlich für viele andere auch) in der Regel auf den ersten Blick demotivierend und frustrierend. Auf den zweiten Blick ist es für mich allerdings anders. Ich glaube von ganzem Herzen an das Karma. (Hier findest Du übrigens eine erfrischende Erklärung dazu) Ich glaube daran, dass viele Dinge Sinn ergeben, auch wenn ich es (noch) nicht erkennen kann. Rückschläge sind also für etwas gut. Sie halten einen vielleicht davon ab, Unsinn zu machen oder weitere Fehlentscheidungen zu treffen. Fehlentscheidungen sind kurzfristig betrachtet vielleicht Fehlentscheidungen, aber ist das auch rückblickend und langfristig immer so?

Ein Beispiel: Ich wollte nach dem Abitur nichts lieber als Flugbegleiterin werden. Meine Eltern hielten mich mehr oder weniger davon ab, eher gesagt empfohlen sie mir doch erst mal zu studieren. „Was in der Tasche haben“. Heute sind diese Gespräche 8 Jahre her. Ich habe studiert, gearbeitet und: Ich habe mich in diesem Jahr als Flugbegleiterin beworben. War es deshalb damals eine Fehlentscheidung, dass ich so lange damit gewartete habe? Bin ich wegen dieser Entscheidung jetzt nicht so glücklich in meinem Job? Weil meine Gedanken nach acht Jahren immer noch um diesen Job als Flugbegleiterin kreisen? Jetzt habe ich einen Master. Ob ich ihn nochmal brauchen werde? Ich weiß es nicht. Aber war es deshalb vor acht Jahren eine Fehlentscheidung zu studieren?

Ich denke es ist einfacher, sich einzureden, dass es eine Fehlentscheidung war, als konstruktiv zu reflektieren, die positiven Seiten zu sehen und nach vorne zu schauen, sich weiterzuentwickeln. Seid mutig und stellt Euch allen Entscheidungen. Egal welcher Art.

Aus meiner Perspektive werden Entscheidungen nur zu Fehlentscheidungen, wenn ihr Sie dazu werden lasst. Denn in dem Moment, in dem ihr jeweilige Entscheidung getroffen habt, hattet ihr einen Grund. Einen guten Grund, der Euch dazu bewegt hat eben diese Entscheidung zu treffen. Warum solltet ihr sie rückblickend bereuen und als falsch verurteilen? Bereue nichts, was Du in eben diesem Moment als richtig empfunden und gefühlt hast. So sehe ich das. Ob das für wirklich alle Situationen gilt? Wohl eher nicht.

Aber ich bin trotzdem dafür: Nutze den Gegenwind um auch mal andere Richtungen und Sichtweisen zu betrachten, nehme ihn als Herausforderung auf, wachse daran.

Ich glaube daran, dass das was ich in die Welt heraustrage, auch zu mir zurückkommen wird. Vielleicht in Form von Gegenwind, der sich aber vielleicht auch wieder dreht? Und mit mit weht? Gib Positives und erhalte Positives. Entwaffnen durch Freundlichkeit.

Diese Lebenseinstellung lebe ich. Immer. Fast. Natürlich gibt’s da kleine Ausnahmen, in besonders emotionalen Situationen, aber dennoch gehe ich bewusst diesen Weg.

Tendenziell bin ich ein optimistischer Mensch und ich finde das Leben ganz bewusst schön. Für mich ist Glück mehr eine innere Einstellung als ein Zufall. Genauso ist es auch mit der Reflektion von Entscheidungen. Ich mag es, mich mit Menschen zu umgeben, die das Leben genauso gerne mögen wie ich, die das Positive sehen wollen und nicht nach negativen Dingen suchen. Du denkst jetzt, das ist naiv? Besser naiv als verbittert?

glueck

Jeder findet seinen eigenen Weg. Wichtig ist, dass er/sie genau dieses Weg fühlt!

Kritik hilft dabei sich weiterzuentwickeln!

Daher kann ich sagen, dass Kritik, die ich erhalte im privaten Bereich in den seltensten Fällen bösartig und nicht gerechtfertigt ist. Es ist Gegenwind, der auffrischt. Im positivsten Sinne. Die aktuellste Kritik kam aus meiner Familie und ist auch berechtigt. Lieblingsmenschen, die mich kritisieren machen das, um mich zu stärken, damit ich mich weiterentwickle und das ist gut. Verdammt gut. (Die Floskel „Bleib so wie du bist“ finde ich im Übrigen ganz furchtbar. Ist Weiterentwicklung nicht etwas tolles?)

Die Kritik:

Du bist überhaupt nicht entscheidungsfreudig und weißt gar nicht was Du willst. Das geht doch so nicht. (Ich weiß zwar was ich nicht und auf gar keinen Fall will, aber gerade bin ich nicht sicher, was ich beruflich möchte.) Wie sollen wir Dich unterstützen, wenn Du selber nicht weißt wobei? Du willst einfach nicht erwachsen werden. (Mama, Papa und Co.KG)

Absolut berechtigte Kritik. Gespräche und Kritiken wie diese machen mir deutlich, wie meine Gespräche, Diskussionen und Aussagen nach außen wirken: Genauso wie es in mir drin aussieht. 😀

Diese Kritik hat mir allerdings bewusst gemacht, dass ich in mir drin dringend (auch beruflicher Ebene) mal aufräumen muss. Denn wie kann ich selber vorankommen und von meiner Umwelt Unterstützung erwarten, ohne selbst den Weg zu kennen?

Ich bin also durchaus häufiger dankbar für Kritik. Kritik ist oftmals eine sehr gute Hilfestellung und hilft sich selber zu reflektieren. Beachte jedoch immer, von wem die Kritik kommt und welche Absicht dahinter steckt!

Auf der Suche nach Deinem Weg machen dich Entscheidungen, ob gute oder schlechte, Rückschläge und Kritiken nur stärker. Wenn Du Sie zu nehmen weißt. Du bist der „Bestimmer“ und der „Herrscher“ über Dein Leben und Deine Gedanken.

Du hast in der Hand wie es läuft. Tu was Du fühlst und reflektiere Dich selbst.

.. oh man, fühl mich grad irgendwie seelisch ausgezogen, aber muss ja auch mal sein 😉

Ich freue mich zu hören, was ihr darüber denkt..

 

# Gegenwind # Zuckerschlecken

 

Alles Liebe,

 

Laura

 

 

 

6 Gedanken zu “BLOGPARADE # Gegenwind – Was tun bei Fehlentscheidungen, Rückschlägen und Kritik?

  1. Frank Albers schreibt:

    Liebe Laura,

    dies ist wirklich ein sehr persönlicher und inspirierender Artikel.

    Mein Lieblingszitat: „Nutze den Gegenwind um auch mal andere Richtungen und Sichtweisen zu betrachten, nehme ihn als Herausforderung auf, wachse daran.“

    Vielen Dank für Deinen bereichernde Sichtweise.

    Liebe Grüße

    Frank

    • Placeless schreibt:
      Placeless

      Hallo Frank,

      vielen Dank für deine lieben Worte! War ja auch eine sehr schöne Idee, eine Blogparade zu dem Thema zu starten 😉 Bin schon gespannt auf die anderen Beiträge!

      Liebe Grüße
      Laura

  2. David Goebel schreibt:

    Hallo Laura,

    danke für deinen tollen Artikel. Auch ich reise sehr gerne, mittlerweile aber öfter in die eigene innere Seelenwelt, als in der Welt da draussen.

    Das Motto: “ An Kritik wachsen“ finde ich super und kann nur ganz laut nicken. Es hat mir Spaß gemacht, deine Website und den Artikel zu besuchen.

    Feedback: Bitte nutze eine andere Schriftfarbe für das Kommentarfeld hier. Bei mir erscheint es in hellem Grau und ist ganz schwer vom Weiß zu unterscheiden.

    Liebe Grüße,
    David

    • Placeless schreibt:
      Placeless

      Hallo David,

      lieben Dank für deinen konstruktiven Kommentar. Und wundervoll, dass Du meinen Artikel gerne gelesen hast. „Laut nicken“ finde ich auch schön :-) An das Kommentarfeld setze ich mich die Tage mal, vielen Dank für den Hinweis!

      Liebe Grüße,

      Laura

  3. Martin schreibt:

    Ich kenne das Gefühl nur zu gut. Aber habe in all der Zeit gelernt, dass jeder Rückschlag auch eine Chance bietet, sich zu verbessern, neu zu starten und Fehler auszuradieren!!!

    Selbstmotivation darf man dabei nie verlieren, denn auch Kritik gehört zum Leben und bietet Fortschritt!!!

    Liebe Grüße,
    Martin

    • Placeless schreibt:
      Placeless

      Hallo Martin,

      da kann ich Dir nur recht geben. Schön, dass Du Kritik und Fortschritt in einem Satz und Zusammenhang verwendest. Sei mit Dir selbst im Reinen und versuche all die Kritik, die Dir entgegengebracht wird, FÜR Dich zu nutzen. Sehe ich absolut genauso, alles steht und fällt mit Dir selbst.

      Viele Grüße

      Laura

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